Schwerwiegender Zwischenfall auf einer der wichtigsten Bahnverbindungen Spaniens: Nach einer Kollision zwischen zwei Zügen ist der Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Madrid und Andalusien am Mittwochmorgen unterbrochen worden. Rettungskräfte und mehrere Hubschrauber sind im Einsatz. Ob es Verletzte gibt, ist bislang unklar.
Redaktion Spanien Press
Auf der spanischen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Madrid und Sevilla hat sich am Mittwochmorgen ein Zugunglück ereignet. Wie der staatliche Infrastrukturbetreiber Adif mitteilte, kam es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Zügen. Der Bahnverkehr auf der Verbindung zwischen der spanischen Hauptstadt und Andalusien wurde daraufhin eingestellt.
Nach Angaben des regionalen Notdienstes 112 ereignete sich der Zusammenstoß gegen 8.54 Uhr. Die genauen Umstände des Unfalls sind bislang nicht bekannt.
Großaufgebot an Rettungskräften
Unmittelbar nach dem Zwischenfall wurden zahlreiche Einsatzkräfte alarmiert. Feuerwehrleute aus Alcázar de San Juan und Orgaz sowie Zivilschutzeinheiten aus umliegenden Gemeinden rückten zum Unfallort aus.
Auch drei Rettungshubschrauber und zwei mobile Intensivstationen wurden entsandt.
Ob bei der Kollision Menschen verletzt wurden, war zunächst nicht bekannt. Ebenso liegen bislang keine gesicherten Informationen über das Ausmaß der Schäden an den beteiligten Zügen vor.
🔴ÚLTIMA HORA | Accidente ferroviario en la línea de alta velocidad entre Los Yébenes y Urda.
Al parecer en el accidente estarían implicados un tren AVE de Renfe y uno de Iryo.
Lo contamos en https://t.co/2A3tQBLvV0 https://t.co/3ygGNbwKoK
— Capital Radio (@capitalradiob) October 28, 2026
Hochgeschwindigkeitsverkehr nach Andalusien unterbrochen
Der Infrastrukturbetreiber Adif bestätigte, dass der Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Madrid und Andalusien infolge des Zwischenfalls vorerst eingestellt wurde.
Wann die Strecke wieder freigegeben werden kann, ist derzeit unklar.
Reisende, die am Mittwoch mit dem AVE zwischen Madrid und Sevilla oder auf anderen betroffenen Verbindungen nach Andalusien unterwegs sein wollen, müssen mit erheblichen Einschränkungen rechnen.
Die Behörden untersuchen derzeit die Hintergründe der Kollision.
Spanien Press verfolgt die Entwicklungen. Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald weitere gesicherte Informationen vorliegen.
Quelle: Adif und Notdienst 112, nach Angaben von 20minutos und Europa Press. Stand: 28. Oktober 2026, Vormittag.
