Der spanische Arbeitsmarkt startet mit positiven Nachrichten in den Herbst. Im September entstanden 31.500 neue Arbeitsplätze – der beste Wert für diesen Monat seit 2019. Damit zählt die Sozialversicherung nun 21,7 Millionen Beschäftigte, so viele wie nie zuvor
Redaktion Spanien Press
Auch die Arbeitslosigkeit ist leicht gesunken: Rund 4.800 Personen weniger meldeten sich arbeitslos. Insgesamt sind derzeit 2,42 Millionen Menschen ohne Job, der niedrigste Wert seit 2007, also noch vor der großen Finanzkrise.
Bildung als Wachstumsmotor
Hauptverantwortlich für den Beschäftigungszuwachs war der Bildungssektor. Mit Beginn des neuen Schuljahres entstanden fast 64.000 Stellen in Schulen und Bildungseinrichtungen. Damit konnten die saisonalen Jobverluste im Tourismus und Handel nach dem Ende der Sommersaison weitgehend ausgeglichen werden.
Neue Jobs gab es außerdem in der Landwirtschaft, in Verwaltungs- und Servicedienstleistungen, im Transport, im Bauwesen sowie in technologie- und kreativnahen Branchen.
Saisonale Besonderheiten in Spanien
In Spanien schwankt der Arbeitsmarkt stark je nach Jahreszeit. Im Sommer stellen Tourismus und Gastronomie zehntausende Saisonkräfte ein. Mit dem Ende der Ferien verschwinden viele dieser Verträge. Im September hingegen kehren viele Arbeitnehmer mit wiederkehrenden Verträgen (fijos discontinuos) zurück, besonders in der Bildung und Verwaltung.
Was bedeutet das für Ausländer in Spanien?
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Für im Land lebende Ausländer zeigen die Daten: Der Arbeitsmarkt ist dynamisch und bietet Chancen in Bildung, Dienstleistungen, Technologie, Transport und Landwirtschaft.
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Wer einen Umzug nach Spanien plant, sollte die Saisonalität bedenken: Sommermonate bringen viele temporäre Jobs im Tourismus, der Herbst mehr Stabilität in anderen Bereichen.
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Zudem bereitet die Regierung eine neue Verhandlung über die Anhebung des Mindestlohns vor. Aktuell liegt dieser bei 1.134 Euro brutto pro Monat (14 Zahlungen im Jahr).
