Javi Abascal in Sevilla: Wo Weltstars, Lichtkunst und Gourmetküche ein neues Festivalerlebnis erschaffen
„Ein Festival, das klingt wie Musik – und schmeckt wie ein Meisterwerk.“
Die Verwandlung der Plaza de España
Mit Einbruch der andalusischen Dämmerung beginnt ein Schauspiel, das in Europa seinesgleichen sucht: Die historische Plaza de España – ein architektonisches Kleinod im Herzen Sevillas – wird zur Bühne für ein Kulturereignis, das Musik, Kulinarik, Nachhaltigkeit und Emotion zu einer neuen Kunstform vereint.
Im Sommer verwandelt sich dieser Ort in das Zentrum eines ikonischen Open-Air-Festivals. Unter dem sanften Licht kunstvoller Installationen und begleitet von Rhythmen aus aller Welt treffen Stars wie Kylie Minogue, Justin Timberlake, KALEO oder Black Coffee auf ein Publikum, das mehr sucht als Unterhaltung – es sucht Erlebnis.
Gourmet-Genüsse unter freiem Himmel
Der wahre Zauber geschieht dort, wo Musik auf Geschmack trifft: Mitten im Festivalgelände erhebt sich ein temporärer Gourmet-Hotspot, der Feinschmeckerherzen höherschlagen lässt – das Pop-up-Restaurant von Javi Abascal, einem der faszinierendsten Köche Spaniens.
Bekannt für seine kreative Leidenschaft für iberische Spitzenprodukte, hat Abascal hier ein Menü entwickelt, das nicht nur satt macht – sondern Geschichten erzählt.
Auf der Speisekarte – Eine Komposition des Südens
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Brioche mit geschmorter Iberico-Rippe – butterzart, rauchig, herzhaft
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Tatar vom iberischen Filet mit Whisky-Nuance – elegant, fein, aufregend
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Pringá-Waffel – ein gewagter Brückenschlag zwischen süß und deftig
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Croquetas aus Gold – außen knusprig, innen eine cremige Liebeserklärung
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Papas Aliñás & Ensaladilla – andalusische Klassiker, neu gedacht
Abgerundet wird das Angebot durch exzellente Weine, Cocktails und raffinierte Menüpakete – perfekt abgestimmt auf das rhythmische Tempo des Abends.
„Kulinarik darf tanzen – genau wie Musik. Das ist unser Credo.“
— Javi Abascal, Chef & Visionär
Javi Abascal – Der Architekt des iberischen Geschmacks
Was Javi Abascal tut, ist mehr als Kochen – es ist kulturelle Konservierung und zeitgenössische Kreativität zugleich. Sein Name steht in Spanien längst synonym für kulinarische Authentizität mit urbanem Twist. Der gebürtige Sevillaner begann seine Laufbahn in der traditionellen Gastronomie, wurde geprägt durch die Essenz des Südens, durch das handwerklich veredelte Schwein, durch regionale Frische und ein tiefes Verständnis für Herkunft.
Heute führt er mehrere gastronomische Konzepte, die alle unter einem gemeinsamen Ethos stehen: Respekt vor dem Produkt, spielerische Neugier und kompromisslose Qualität.
Seine kulinarischen Stationen:
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Lalola
Ein Ort, an dem die iberische Seele auf moderne Technik trifft. Hier wird das Schwein nicht verarbeitet, sondern gefeiert – von der Schnauze bis zur Schwarte. Nose-to-tail ist hier kein Trend, sondern Philosophie. -
Itálica
In der Nähe der gleichnamigen römischen Ausgrabungen gelegen, verbindet dieses Restaurant rustikale Wurzeln mit eleganter Raffinesse. Tapas? Ja – aber in Höchstform. Mit aromatischer Tiefe und geschichtlicher Inspiration. -
Lieva
Das jüngste seiner Projekte und zugleich das kühnste. Ein Laboratorium der Aromen, in dem fermentiert, gepökelt, geräuchert wird – immer mit Blick auf das Neue, aber fest im andalusischen Erbe verwurzelt.
Javi Abascal ist kein Koch, der Trends hinterherläuft – er ist ein Gestalter. Seine Menüs gleichen Essays. Seine Teller – kleine, essbare Manifestationen von Respekt, Experiment und Heimatgefühl.
Nachhaltig. Inklusiv. Visionär.
Was dieses Festival so besonders macht, ist sein ganzheitlicher Anspruch. Es geht nicht nur um Weltstars oder laute Beats – sondern auch um Verantwortung. Über 180 lokale Unternehmen sind eingebunden, mehr als 800 direkte Jobs wurden geschaffen. Die Wiederaufforstung im Park María Luisa wurde initiiert, der komplette Festivalbetrieb folgt ökologischen Leitlinien – und wurde mit dem offiziellen Gütesiegel für nachhaltigen Tourismus ausgezeichnet.
Besonders bewegend: Die sogenannte Noche del Orgullo, ein Abend voller Farbe, Musik und Diversität. Künstlerinnen wie Chanel oder Laura Gallego machten die Plaza zur Bühne für Gleichstellung, Stolz und Liebe – offen für alle, Eintritt frei.
Zahlen, die für sich sprechen
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Über 230.000 Besucher bereits zur Halbzeit
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125 Millionen Euro geschätzter wirtschaftlicher Effekt
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130.000 Gäste aus Sevilla selbst
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21 Festivalabende mit kultureller Strahlkraft
Zwischen Party und Poesie: The Village
Wer das Beste des Festivals erleben möchte, findet es im Bereich „The Village“ – eine eigene Welt im Festival, in der kulinarische Höhepunkte, sanfte Lounge-Klänge und spektakuläre Lichtkunst aufeinandertreffen. Hier isst man mit Blick auf die Bühne, trinkt bei Sonnenuntergang einen Sherry, hört zu, genießt, staunt.
Fazit: Ein Fest für alle Sinne – und für die Zukunft
Sevilla hat mit diesem Festival etwas Einzigartiges geschaffen. Es ist ein Ort, an dem Hochkultur und Pop, Fine Dining und Feierstimmung, Nachhaltigkeit und Wirtschaftskraft eine harmonische Melodie bilden. Eine Melodie, die bleibt.
Und wer Javi Abascal einmal kochen gesehen – oder besser: schmecken – durfte, versteht, dass Genuss eine Sprache spricht, die keiner Übersetzung bedarf.
„Wer hier war, erinnert sich nicht nur an ein Konzert – sondern an ein Gefühl.“
Hinweis für Genießer
Reservierungen für das Pop-up-Restaurant sind begrenzt und stark gefragt. Eine Buchung ist möglich über die Festival-Website oder direkt über das gastronomische Profil von Lalola.
www.iconicafest.com
