SIMOF – Wenn Sevilla Mode wird
Es gibt Momente im Jahr, da verändert Sevilla seinen Gang.
Die Stadt richtet sich auf, hebt das Kinn, trägt ihre Geschichte mit einem neuen Volant. SIMOF ist genau so ein Moment. Kein Termin im Kalender, sondern ein Gefühl. Ein Raum, der längst unverzichtbar für die Modebranche ist – und zugleich ein ikonisches, strategisches Ereignis für Sevilla selbst. Tief verwurzelt, international anerkannt, kulturell von unschätzbarem Wert.
SIMOF ist ein Ort, den man nicht einfach betritt – man lässt sich von ihm umarmen. Mode wird hier nicht gezeigt, sie wird gelebt. Zwischen Stoffen, Musik, Applaus und Blicken entsteht Jahr für Jahr ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Handwerk und Avantgarde, zwischen Tradition und mutiger Weiterentwicklung.
2025 feierte die Semana Internacional de la Moda Flamenca ihr 30-jähriges Jubiläum – und tat dies mit einer stillen, aber deutlichen Botschaft: mit 7 % mehr Besucherinnen und Besuchern als im Jahr zuvor. Zahlen, die sich nicht nach Statistik anfühlen, sondern nach Bewegung. Nach Leben. Nach echter Relevanz.
49 Defilées tauchten die Pasarela in Farbe, Kreativität und Trends.
1.625 Entwürfe des wohl vielseitigsten, inspirierendsten und emotionalsten Regionaltrachts der Welt waren in den Hallen von FIBES zu sehen. Jedes Kleid ein Statement. Jede Silhouette eine Haltung. Jede Bewegung ein sichtbarer Ausdruck jener einzigartigen Fusion aus südlicher Handwerkskunst und zeitgenössischer Flamenco-Mode.
Ein Herzstück der SIMOF ist ihre 10.000 Quadratmeter große kommerzielle Zone – ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Über 100 Aussteller, zehn Prozent mehr als im Vorjahr, zeigen hier, dass Flamenco-Mode nicht nur auf dem Laufsteg existiert, sondern in Ateliers, Materialien, Gesprächen und Begegnungen. SIMOF ist kein Schaulaufen. SIMOF ist ein lebendiger Organismus.
Vier Tage, die Sevilla verwandeln
Der Donnerstag eröffnet SIMOF mit Würde und Haltung.
Huelva setzt mit Flamencos por Naturaleza ein kraftvolles Zeichen für Authentizität und Herkunft – mit Namen wie Aljú Pepe Jiménez, Carmen Vega, Fran Solís, Isabel Hernández, Raquel Muñoz oder Atelier Rima. Die feierliche Inauguration und die Premios Flamenco en la Piel ehren jene, die Mode als kulturelles Erbe begreifen. Am Nachmittag und Abend übernehmen Designerinnen und Designer wie Pilar Vera, Marcos & María by Tenerife Moda, Miabril, Sara de Benítez, Aurora Gaviño und Gil Ortiz die Bühne – souverän, elegant, zeitlos.
Der Freitag gehört der Zukunft – und den festen Größen zugleich.
Der Certamen de Jóvenes Diseñadores bringt frische Stimmen aus Córdoba auf den Laufsteg, während Málaga de Modamit einer starken kollektiven Präsenz zeigt, wie vielfältig Flamenco-Design heute ist. Inusual SIMOF mit Juan Boleco und José Hidalgo, Sergy & Tapiju, José Joaquín Gil, José Raposo gemeinsam mit Ana Morón, Guillermo Peralta, Antonio Gutiérrez und Alonso Cózar führen den Tag in einen Abend, der Glamour nicht behaupten muss – er ist einfach da.
Der Samstag ist der emotionale Höhepunkt.
Camineras x Flamentex eröffnet, gefolgt von Entwürfen von Agus Dorado und Cristina Vázquez, Alejandro Andana, Yolanda Rivas, Rosa Pedroche, Leticia Lorenzo, Carmen Latorre, Conso Delgado und Atelier Rima. Wenn Sonibel und Pilar Rubio den Abend beschließen, wird klar: Flamenco-Mode kann opulent sein, ohne laut zu wirken. Stark, ohne hart zu sein.
Der Sonntag ist kein leiser Abschied, sondern ein bewusster.
Mari Carmen Sáez Flamenca, Ribes & Casals, Cont’D Touché, Jesús Murilla, María Amadorr, Teressa Ninú Atelier, Carmen Benítez, Maricruz & Montecarlo desde 1958, die Hermanas Serrano, Manuel Odriozola und Lucía Ruiz Castrejón zeigen noch einmal die ganze Bandbreite dieser Mode. Preise werden vergeben, Talente geehrt, Geschichten zu Ende erzählt – und neue begonnen.
Begleitet wird all das von Tanzformaten, Nachwuchswettbewerben, Kinderkollektionen, Talento Almeriense, SIMOF Baila und jenen stillen Momenten hinter den Kulissen, in denen man spürt: Hier wächst etwas weiter.
Wenn Stars, Sternchen und große Namen den Volants folgen
SIMOF ist nicht nur Laufsteg – SIMOF ist Treffpunkt.
Jahr für Jahr zieht die Semana Internacional de la Moda Flamenca auch Schauspielerinnen, Sängerinnen, Fernsehgesichter, Society-Größen und Persönlichkeiten an, die andalusische Mode weit über Sevilla hinaus sichtbar machen. Wer verstehen will, wohin sich die Mode flamenca bewegt, kommt hierher.
Viele bekannte Namen sichern sich ihre maßgeschneiderten Looks für Feria, Romerías und große Auftritte ganz bewusst bei SIMOF. Oft diskret, fernab des Blitzlichts, mit Stil. Designer wie Aurora Gaviño, Pilar Vera, José Raposo, Guillermo Peralta, Sara de Benítez oder Miabril gelten seit Jahren als feste Adressen für prominente Kundinnen aus Andalusien, Madrid und darüber hinaus.
SIMOF ist kein roter Teppich.
Und gerade deshalb so exklusiv.
Wer hier gesehen wird, weiß warum. Und wer hier einkleidet, versteht Mode als langfristige Beziehung.
Die stillen Stars im Hintergrund
Neben den sichtbaren Gesichtern sind es die großen Marken, Stoffhäuser, Institutionen und Traditionsunternehmen, die SIMOF zu einem strategischen Treffpunkt machen. Internationale Partner, regionale Manufakturen und Luxuslabels nutzen diese Woche für Präsenz, Austausch und langfristige Kooperationen.
Viele Entscheidungen fallen hier leise:
bei einem Gespräch am Rand der Pasarela,
bei einem Glas nach der Show,
in jener entspannten Atmosphäre, die Sevilla so einzigartig macht.
SIMOF ist Business – aber eines mit Seele.
Wenn der Abend beginnt
Und dann sind da diese Abende.
Wenn sich FIBES leert, aber die Energie nicht verschwindet. Sie zieht weiter – in Hotels, private Einladungen, ausgewählte Restaurants. Designer-Dinners, Get-togethers, kleine Feiern im engen Kreis. Elegant, zurückhaltend, fast intim.
Man bleibt stehen.
Man hört zu.
Man beobachtet.
Mode endet hier nicht mit dem letzten Schritt auf dem Laufsteg. Sie lebt weiter – in Gesprächen, Blicken und der leisen Vorfreude auf das, was kommt.
Mein persönliches Schlusswort
Ich bin ein Riesen-Feria-Fan.
Und eine Liebhaberin Sevillas aus tiefstem Herzen. Nicht wegen der Postkartenmotive, sondern wegen dieser Haltung. Dieses Stolzes. Dieser Eleganz zwischen Patina und Leidenschaft.
SIMOF ist für mich jedes Jahr ein Versprechen. Ein Wiedersehen mit Stoffen, die Geschichten erzählen. Mit Designerinnen und Designern, die Identität entwerfen. Ich kann es kaum erwarten, die neuen Kollektionen zu sehen – ihre Bewegungen, ihre Farben, jene Details, die sich oft erst beim zweiten Blick offenbaren.
Draußen ist es stürmisch in Sevilla.
Der Himmel dramatisch wie ein Bühnenvorhang kurz vor dem Auftritt.
Und doch liegt es bereits in der Luft: Primavera.
SIMOF beginnt.
Und mit ihm diese besondere Zeit, in der Liebe, Kultur und ein Hauch Champagner durch die Stadt ziehen – ganz ohne Glas, aber mitten ins Herz.
er starken kollektiven Präsenz zeigt, wie vielfältig Flamenco-Design heute ist. Inusual SIMOF mit Juan Boleco und José Hidalgo, Sergy & Tapiju, José Joaquín Gil, José Raposo gemeinsam mit Ana Morón, Guillermo Peralta, Antonio Gutiérrez und Alonso Cózar führen den Tag in einen Abend, der Glamour nicht behaupten muss – er ist einfach da.
Der Samstag ist der emotionale Höhepunkt.
Camineras x Flamentex eröffnet, gefolgt von Entwürfen von Agus Dorado und Cristina Vázquez, Alejandro Andana, Yolanda Rivas, Rosa Pedroche, Leticia Lorenzo, Carmen Latorre, Conso Delgado und Atelier Rima. Wenn Sonibel und Pilar Rubio den Abend beschließen, wird klar: Flamenco-Mode kann opulent sein, ohne laut zu wirken. Stark, ohne hart zu sein.
Der Sonntag ist kein leiser Abschied, sondern ein bewusster.
Mari Carmen Sáez Flamenca, Ribes & Casals, Cont’D Touché, Jesús Murilla, María Amadorr, Teressa Ninú Atelier, Carmen Benítez, Maricruz & Montecarlo desde 1958, die Hermanas Serrano, Manuel Odriozola und Lucía Ruiz Castrejón zeigen noch einmal die ganze Bandbreite dieser Mode. Preise werden vergeben, Talente geehrt, Geschichten zu Ende erzählt – und neue begonnen.
Begleitet wird all das von Tanzformaten, Nachwuchswettbewerben, Kinderkollektionen, Talento Almeriense, SIMOF Baila und jenen stillen Momenten hinter den Kulissen, in denen man spürt: Hier wächst etwas weiter.
Wenn Stars, Sternchen und große Namen den Volants folgen
SIMOF ist nicht nur Laufsteg – SIMOF ist Treffpunkt.
Jahr für Jahr zieht die Semana Internacional de la Moda Flamenca auch Schauspielerinnen, Sängerinnen, Fernsehgesichter, Society-Größen und Persönlichkeiten an, die andalusische Mode weit über Sevilla hinaus sichtbar machen. Wer verstehen will, wohin sich die Mode flamenca bewegt, kommt hierher.
Viele bekannte Namen sichern sich ihre maßgeschneiderten Looks für Feria, Romerías und große Auftritte ganz bewusst bei SIMOF. Oft diskret, fernab des Blitzlichts, mit Stil. Designer wie Aurora Gaviño, Pilar Vera, José Raposo, Guillermo Peralta, Sara de Benítez oder Miabril gelten seit Jahren als feste Adressen für prominente Kundinnen aus Andalusien, Madrid und darüber hinaus.
SIMOF ist kein roter Teppich.
Und gerade deshalb so exklusiv.
Wer hier gesehen wird, weiß warum. Und wer hier einkleidet, versteht Mode als langfristige Beziehung.
Die stillen Stars im Hintergrund
Neben den sichtbaren Gesichtern sind es die großen Marken, Stoffhäuser, Institutionen und Traditionsunternehmen, die SIMOF zu einem strategischen Treffpunkt machen. Internationale Partner, regionale Manufakturen und Luxuslabels nutzen diese Woche für Präsenz, Austausch und langfristige Kooperationen.
Viele Entscheidungen fallen hier leise:
bei einem Gespräch am Rand der Pasarela,
bei einem Glas nach der Show,
in jener entspannten Atmosphäre, die Sevilla so einzigartig macht.
SIMOF ist Business – aber eines mit Seele.
Wenn der Abend beginnt
Und dann sind da diese Abende.
Wenn sich FIBES leert, aber die Energie nicht verschwindet. Sie zieht weiter – in Hotels, private Einladungen, ausgewählte Restaurants. Designer-Dinners, Get-togethers, kleine Feiern im engen Kreis. Elegant, zurückhaltend, fast intim.
Man bleibt stehen.
Man hört zu.
Man beobachtet.
Mode endet hier nicht mit dem letzten Schritt auf dem Laufsteg. Sie lebt weiter – in Gesprächen, Blicken und der leisen Vorfreude auf das, was kommt.
Mein persönliches Schlusswort
Ich bin ein Riesen-Feria-Fan.
Und eine Liebhaberin Sevillas aus tiefstem Herzen. Nicht wegen der Postkartenmotive, sondern wegen dieser Haltung. Dieses Stolzes. Dieser Eleganz zwischen Patina und Leidenschaft.
SIMOF ist für mich jedes Jahr ein Versprechen. Ein Wiedersehen mit Stoffen, die Geschichten erzählen. Mit Designerinnen und Designern, die Identität entwerfen. Ich kann es kaum erwarten, die neuen Kollektionen zu sehen – ihre Bewegungen, ihre Farben, jene Details, die sich oft erst beim zweiten Blick offenbaren.
Draußen ist es stürmisch in Sevilla.
Der Himmel dramatisch wie ein Bühnenvorhang kurz vor dem Auftritt.
Und doch liegt es bereits in der Luft: Primavera.
SIMOF beginnt.
Und mit ihm diese besondere Zeit, in der Liebe, Kultur und ein Hauch Champagner durch die Stadt ziehen – ganz ohne Glas, aber mitten ins Herz.
