14. Oktober 2026
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Wetterumschwung in Spanien: AEMET warnt vor Starkregen und Temperatursturz am Wochenende

Über der spanischen Mittelmeerküste ziehen voraussichtlich dunkle Wolken auf: AEMET warnt vor einem Wetterumschwung mit sinkenden Temperaturen und möglichen Starkregenfällen am Wochenende (Credit: Luc L/Unsplash)

Nach ungewöhnlich hohen Temperaturen Mitte Oktober kündigt sich in Spanien ein deutlicher Wetterwechsel an. Die staatliche Wetterbehörde AEMET rechnet ab Samstag mit sinkenden Temperaturen, zunehmender Bewölkung und teils kräftigen Niederschlägen. Besonders die Mittelmeerküste und die Balearen könnten von den Regenfällen betroffen sein.

Redaktion Spanien Press

von Marlon Gallego Bosbach

In den vergangenen Tagen lagen die Temperaturen in weiten Teilen des Landes deutlich über den für die Jahreszeit üblichen Werten. Vielerorts wurden mehr als 25 Grad erreicht, im Süden Spaniens waren örtlich sogar Temperaturen über 30 Grad möglich. Damit könnte es nun jedoch bald vorbei sein. Eine Veränderung der Wetterlage soll kühlere Luft nach Spanien bringen und gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit für Schauer und Gewitter erhöhen.

Wetterwechsel beginnt am Samstag

Der Wetterumschwung soll sich am kommenden Samstag zunächst im Norden der Iberischen Halbinsel bemerkbar machen. Vor allem am Kantabrischen Meer werden Niederschläge erwartet. Auch in Teilen des Landesinneren sind Schauer und Gewitter möglich.

Im weiteren Verlauf könnte sich die unbeständige Wetterlage auf die Mittelmeerregion und die Balearen ausweiten. Für Sonntag, den 18. Oktober, werden insbesondere in küstennahen Gebieten intensive und länger anhaltende Regenfälle für möglich gehalten. Je nach Entwicklung der Wetterlage können dabei örtlich erhebliche Niederschlagsmengen zusammenkommen.

Parallel dazu sollen die Temperaturen in weiten Teilen Spaniens zurückgehen. Besonders im Nordwesten wird eine deutliche Abkühlung erwartet. Damit würde die Phase mit ungewöhnlich warmem Herbstwetter vorerst enden.

DANA könnte kräftige Niederschläge auslösen

Hinter dem erwarteten Wetterwechsel steht eine Veränderung der atmosphärischen Strömungen. Dabei könnte sich eine sogenannte DANA bilden. Die spanische Abkürzung steht für eine isolierte Tiefdruckzone in höheren Atmosphärenschichten, die kalte Luft mit sich führt.

Trifft diese auf warme und feuchte Luft in Bodennähe, kann sich die Atmosphäre destabilisieren. In der Folge können kräftige Schauer und Gewitter entstehen. Bleiben solche Niederschlagsgebiete längere Zeit über derselben Region, können innerhalb kurzer Zeit große Regenmengen fallen.

Eine DANA führt allerdings nicht automatisch überall zu extremen Niederschlägen. Entscheidend sind ihre genaue Position, ihre Zugbahn und die jeweiligen Windverhältnisse. Deshalb lässt sich derzeit noch nicht abschließend sagen, welche Orte am stärksten betroffen sein werden.

Mittelmeerküste und Balearen besonders im Blick

Zu den Regionen, die im Zusammenhang mit der Prognose besonders beobachtet werden, gehören die spanische Mittelmeerküste und die Balearen. Dort könnten sich die Regenfälle zeitweise intensivieren. Örtliche Überschwemmungen lassen sich bei anhaltendem Starkregen nicht ausschließen.

Auch für Andalusien ist die weitere Entwicklung relevant. Während es im Süden zunächst vielerorts warm bleiben soll, könnten sich die Bedingungen im Laufe des Wochenendes verändern. Welche Auswirkungen der Wetterumschwung konkret auf Málaga und die Costa del Sol haben wird, hängt jedoch von der weiteren Entwicklung ab. Eine flächendeckende Starkregenlage für ganz Andalusien lässt sich aus der bisherigen Prognose nicht ableiten.

Prognose bleibt mit Unsicherheiten verbunden

Wie stark die Niederschläge ausfallen und welche Gebiete sie genau treffen, ist noch nicht abschließend geklärt. Bereits geringfügige Veränderungen der Wetterlage können beeinflussen, wo sich Gewitter bilden und wie viel Regen innerhalb kurzer Zeit fällt.

AEMET empfiehlt daher, die aktuellen Vorhersagen und regionalen Wetterwarnungen in den kommenden Tagen aufmerksam zu verfolgen. Für das Wochenende zeichnet sich ein deutlicher Gegensatz zum bisherigen Oktoberwetter ab: Auf ungewöhnliche Wärme könnten kühlere Temperaturen und regional kräftige Regenfälle folgen.

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