25. April 2026
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Guardia Civil rettet mehr als 300 Hunde in Gijón: Zuchtanlage wegen katastrophaler Zustände unter Ermittlungen

Guardia Civil Credit Guardia Civil

Ein groß angelegter Einsatz der Guardia Civil hat im Norden Spaniens einen besorgniserregenden Fall ans Licht gebracht. Mehr als 330 Hunde wurden aus einer Zuchtanlage in der Nähe des Monte Areo in Gijón gerettet, nachdem ein Hinweis aus der Bevölkerung die Behörden alarmiert hatte.

Redaktion Spanien Press

Ein groß angelegter Einsatz der Guardia Civil hat im Norden Spaniens einen besorgniserregenden Fall ans Licht gebracht. Mehr als 330 Hunde wurden aus einer Zuchtanlage in der Nähe des Monte Areo in Gijón gerettet, nachdem ein Hinweis die Behörden alarmiert hatte.

Auslöser war nach bisherigen Informationen eine Mitarbeiterin des Betriebs, die über Wochen hinweg Beweise und Fotos sammelte und schließlich den Mut fand, die Zustände öffentlich zu machen. Ihre Hinweise führten letztlich zum Eingreifen der Behörden.

Bei der Inspektion stellten die Einsatzkräfte des Seprona mehrere Unregelmäßigkeiten fest, die sowohl administrative Verstöße als auch mögliche strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnten. Die Ermittlungen sind derzeit noch nicht abgeschlossen.

Den Angaben zufolge befanden sich viele der Tiere in einem schlechten hygienischen Zustand. Die Hunde waren teilweise in engen Bereichen untergebracht, umgeben von Exkrementen und ohne angemessene Pflege.

Zunächst wurden alle Tiere in das Tierheim von Serín gebracht. Von dort aus erfolgte eine koordinierte Weiterverteilung auf verschiedene Einrichtungen in Asturien und Madrid. Einige der Hunde benötigten tierärztliche Versorgung, insgesamt befinden sich die Tiere jedoch mittlerweile unter Betreuung.

Die schnelle Reaktion war nur durch die Zusammenarbeit mehrerer Tierschutzorganisationen möglich, die gemeinsam daran arbeiteten, die Tiere innerhalb kürzester Zeit unterzubringen und zu versorgen.

Seitens der Stadt Gijón betonte der Umweltstadtrat Rodrigo Pintueles die Effizienz des Einsatzes und hob hervor, dass die Unterbringung aller Tiere „in Rekordzeit“ organisiert werden konnte. Gleichzeitig unterstrich er die Bedeutung der laufenden Ermittlungen, die nun klären sollen, was genau in der Zuchtanlage vorgefallen ist und ob Verantwortlichkeiten festgestellt werden können.

Der Fall rückt erneut die Kontrolle von Zuchtbetrieben in den Fokus – und zeigt, wie entscheidend Hinweise aus der Bevölkerung für das Aufdecken solcher Missstände sein können.

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