Die Region wird zum Magnet für Qualitätstourismus – Investoren setzen auf ein ganzjähriges Wachstumsmodell
Redaktion Spanien Press
Andalusien erlebt einen regelrechten Goldrausch im Tourismussektor. Bis 2028 sollen laut dem aktuellen Hotel-Investitionsbericht von EY-Parthenon 260 neue Hotels in der Region entstehen – darunter 60 Fünf-Sterne-Häuser und 59 Vier-Sterne-Hotels, mit insgesamt mehr als 18.000 zusätzlichen Zimmern. Knapp die Hälfte der neuen Kapazitäten richtet sich damit gezielt an Reisende mit hohem Anspruch und Kaufkraft.
Insbesondere Orte wie Marbella, Málaga und Benahavís gehören zu den Hotspots dieser Entwicklung. Auch die Provinz Sevilla verzeichnet ein starkes Wachstum: 53 neue Hotels sollen dort in den kommenden Jahren eröffnen – ein Rekord für die andalusische Hauptstadt.
Qualität vor Quantität: Ein neues Spanienbild entsteht
Was einst als günstiges Sonnenziel galt, wandelt sich heute zu einer hochwertigen Reisedestination mit kultureller Tiefe, kulinarischem Reichtum und authentischem Lebensgefühl. Immer mehr Reisende entdecken neben Strand und Sonne auch die historischen Städte, regionalen Spezialitäten, Weine von internationalem Renommee, Feste und das entspannte, mediterrane Lebensmodell, das Spanien berühmt gemacht hat.
Investoren und Experten sind sich einig: Der Boom hält an
Hinter dem Hotelwachstum stehen internationale Investoren, Family Offices und lokale Unternehmer, die großes Vertrauen in die wirtschaftliche und touristische Zukunft Andalusiens setzen. 2024 zählte die Region über 36 Millionen Besucher, 2025 soll die Marke von 37 Millionen überschritten werden.
Laut Branchenexperten ist kein Ende des Aufwärtstrends in Sicht. Im Gegenteil: Man erwartet eine Verlagerung des Besucherwachstums auf die Nebensaisons, da Frühling, Herbst und selbst der Winter in Andalusien für viele Reisende zunehmend attraktiv werden. Der Weg hin zum ganzjährigen Qualitätstourismus scheint vorgezeichnet.
