9 de Mai de 2025
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Eine Mutter, ein Glaube, eine Berufung: Das spanische Vorbild hinter dem neuen Papst

Foto Cordon Press

Papst Leo XIV., der erste Papst, der in den USA geboren wurde, bringt nicht nur einen neuen Kurs für die katholische Kirche mit sich, sondern auch eine Familiengeschichte, die tief vom Glauben und spanischen Wurzeln geprägt ist. Seine Mutter, Mildred Martínez, stammte von spanischen Vorfahren ab und spielte eine entscheidende Rolle in seiner spirituellen und persönlichen Entwicklung.

Mildred schloss ihr Studium der Bibliothekswissenschaft an der DePaul University ab und arbeitete an Schulen und in Pfarreien in Chicago. Ihre eigentliche Berufung lag jedoch im gelebten Glauben des Alltags: Sie ging täglich zur Messe, sang im Kirchenchor, putzte Altäre und engagierte sich aktiv bei den karitativen Aktivitäten der Pfarrei Santa María de la Asunción. Zwei ihrer Schwestern waren Nonnen, ihr Ehemann war Katechet – gemeinsam lebten sie ihren Glauben mit großer Hingabe.

Das Haus der Familie Prevost war ein beliebter Treffpunkt für Priester und Ordensleute, die nicht nur Mildreds Kochkunst, sondern auch ihre tiefe Religiosität schätzten. Inmitten von Gottesdiensten, Pfarrleben und duftenden Speisen wuchs Robert Francis Prevost auf – der heutige Papst Leo XIV.

Neben seinem Leben in den Vereinigten Staaten verbrachte der neue Pontifex viele Jahre in Peru, wo er als Augustinermissionar wirkte, später Bischof wurde und schließlich Generaloberer seines Ordens war. In dieser Zeit entwickelte er eine enge Verbindung zu dem Andenland – so sehr, dass er heute auch einen peruanischen Pass besitzt. Er spricht fließend Spanisch, nicht nur aufgrund seiner seelsorgerischen Tätigkeit in Lateinamerika, sondern auch dank seines familiären Hintergrunds.

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