Die Guardia Civil untersucht den Fund einer Leiche mit deutlichen Anzeichen von Gewalt in einem ländlichen Gebiet der andalusischen Gemeinde Mijas. Der gefesselte Körper wurde in den letzten Stunden entdeckt und zur Gerichtsmedizin in Málaga gebracht, wo die genaue Todesursache sowie der Todeszeitpunkt geklärt werden sollen.
Ermittler vermuten, dass der Mann bereits mehrere Tage tot sein könnte. Am Tatort wurden Spuren, Fingerabdrücke und weitere Hinweise sichergestellt, um den Hergang der Tat zu rekonstruieren.
Es handelt sich bereits um das zweite Tötungsdelikt in Mijas innerhalb von nur 48 Stunden. Am Montagabend war ein britischer Staatsbürger in der Calle del Sitio de Calahonda von einem maskierten Mann erschossen worden. Der Täter flüchtete mit einem Fahrzeug, das später ausgebrannt vor einem Einkaufszentrum aufgefunden wurde.
Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten besteht, ist bislang unklar. Die Serie der Gewaltverbrechen sorgt jedoch zunehmend für Unruhe in der sonst als ruhig und touristisch geltenden Gemeinde an der Costa del Sol.
Die Ermittlungen dauern an.
