Die Beteiligung bei den heutigen Regionalwahlen in Andalusien liegt deutlich über den Zahlen der letzten autonomen Wahlen von 2022. Bis 14 Uhr haben bereits 37,25 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Das sind 3,01 Prozentpunkte mehr als bei den vergangenen Wahlen, als zu diesem Zeitpunkt lediglich 34,24 Prozent registriert wurden
Redaktion Spanien Press
Nach Angaben der andalusischen Regionalregierung haben bis zum frühen Nachmittag insgesamt 2.329.355 Menschen in ganz Andalusien gewählt.
Besonders hoch fiel die Beteiligung in der Provinz Córdoba aus. Dort lag sie bereits bei 40,48 Prozent. Die niedrigste Beteiligung wurde bislang in Huelva gemessen, wo 34,34 Prozent der Wahlberechtigten abgestimmt haben. Allerdings verzeichnet Huelva zugleich einen deutlichen Anstieg von 4,5 Prozentpunkten im Vergleich zu den letzten Wahlen.
Den stärksten Zuwachs registrierte Almería. Dort stieg die Beteiligung von 32,23 Prozent im Jahr 2022 auf nun 36,80 Prozent.
Auch wenn der Wahltag insgesamt ruhig verläuft, kam es in einigen Wahllokalen zu Verzögerungen. Betroffen waren unter anderem Schulen in El Puerto de Santa María (Cádiz), Sevilla sowie Málaga. Aufgrund verspäteter Eröffnungen einzelner Wahltische wurde beschlossen, die Abstimmungszeiten in diesen Wahlzentren entsprechend zu verlängern.
Der andalusische Präsidentschaftsminister Antonio Sanz erklärte, dass dies keinen Einfluss auf die Veröffentlichung der ersten Prognosen um 20 Uhr haben werde. Allerdings dürfen die offiziellen Wahldaten erst ab 20.43 Uhr über die Webseite und die mobile App veröffentlicht werden, sobald auch die letzte betroffene Wahlurne geschlossen ist.
Die höhere Wahlbeteiligung wird von politischen Beobachtern bereits als erstes wichtiges Signal dieser Wahl interpretiert. Besonders spannend dürfte nun werden, ob die stärkere Mobilisierung eher dem Regierungslager oder der Opposition zugutekommt.
