Kristina Szekely – eine Visionärin der Immobilienwelt an der Costa del Sol

Von Marbella in die internationale Luxusliga: eine Unternehmerin, die den Wandel der Region über Jahrzehnte mitgeprägt hat

Spanien Press Exklusiv: Interview mit Kristina Szekely über den Luxusimmobilienmarkt an der Costa del Sol

Redaktion Spanien Press

Marbella im Wandel

Marbella hat sich in den vergangenen Jahrzehnten von einem kleinen Küstenort zu einem international gefragten Luxusstandort entwickelt. Eine der Persönlichkeiten, die diese Entwicklung über viele Jahre begleitet und mitgeprägt haben, ist die Immobilienunternehmerin Kristina Szekely.

Geboren in Ungarn und aufgewachsen in Schweden, kam Szekely bereits in jungen Jahren erstmals an die Costa del Sol. Ihre Familie war zuvor dorthin gezogen, nachdem ihr Vater in Schweden verstorben war. Ihre Mutter und ihre Schwester hatten die Sonne Andalusiens entdeckt und sich schnell in den südspanischen Lebensrhythmus verliebt.

Sie spricht perfekt Deutsch und weitere sechs Sprachen, versteht halb Europa und einen Teil des Orients.

Damals ahnte sie noch nicht, dass dieser Ort zu ihrem Lebensmittelpunkt, ihrer beruflichen Bühne und schließlich zu ihrer Heimat werden würde.

Ein Leben voller Entdeckungen

Was danach folgte, war kein gewöhnliches Leben. Es war eines, das sie selbst als „voller Entdeckungen“ beschreibt. Ihre vielen Reisen wurden für sie zur Lebensschule.

Sie spricht sieben Sprachen, versteht halb Europa und einen Teil des Orients.

„Ich liebe das Leben“, sagt sie. „Und ich liebe Menschen. Je mehr Menschen ich treffe, umso mehr Personen möchte ich kennenlernen.“

Dieses Motto prägt bis heute ihr bewegtes Berufsleben.

Der Einstieg in die Immobilienbranche

In Marbella fand Szekely nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch eine berufliche Chance. Sie gründete ihre eigene Immobilienfirma und legte damit den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere im Luxussegment.

Die Stadt hatte bereits in den 1960er- und 1970er-Jahren internationale Bekanntheit erlangt, nachdem Graf Alfonso von Hohenlohe mit dem Marbella Club Hotel den Jetset an die Costa del Sol brachte.

Dass Szekely im Immobiliengeschäft landen würde, war zunächst nicht geplant.

„Damals gab es nur Restaurants und einige Reisebüros. Marbella war eher ein Dorf und der Immobiliensektor noch recht klein. Ich wollte mich nicht mit Gastronomie beschäftigen, also wagte ich mich angesichts der begrenzten Auswahl und meiner Fähigkeiten in dieses Segment vor“, erklärt sie.

Vom Zufall zum Unternehmen

Aus gelegentlichen Empfehlungen entstand ein Beruf, daraus ein Unternehmen und schließlich ein Immobilienimperium.

In Spitzenzeiten beschäftigte Szekely bis zu 200 Mitarbeiter. Heute verfügt sie über Niederlassungen in Marbella, Puerto Banús und Sotogrande sowie über ein dichtes Netz internationaler Kooperationspartner.

„Ich bin jemand, der viel reist, und nachdem ich verschiedene Orte bereist habe, glaube ich immer noch, dass es keinen besseren Ort zum Leben gibt als Marbella. Es ist der internationalste Ort, den ich kenne, aber in einem kleinen Rahmen“, sagt sie.

„Angefangen beim Klima. Auch im Winter haben wir tagsüber Temperaturen von 15 bis 20 Grad. Obwohl ich viel arbeite, fühle ich mich noch immer wie im Urlaub hier.“

Neue Projekte und Trends

Ihr Name steht für Luxusimmobilien mit Villen zu einem Preis von bis zu 80 Millionen Euro. Doch was viele nicht wissen, sie hat in ihrerm Portfolio auch Villen ab einer Million Euro und Wohnungen ab 350.000 Euro. In der Vermietung findet man bei ihr Wohnungen ab 1.500 Euro pro Monat, aber auch für 20.000 Euro am Tag. Durch ihr jahrzehntelanges Engagement im Immobiliensektor verfügt sie über Kontakte zu den exklusivsten Objekten an der Küste.

„Wir befinden uns jetzt in einer Phase eines neuen Marbella, das Vielfalt und Ambitionen zelebriert“, so Kristina Szekely.

Ein neuer Trend sind sogenannte Markenimmobilien. Villen und Apartments, die von Modehäusern wie Versace, Dolce & Gabbana oder Lagerfeld gestaltet werden, ziehen Kunden an, die ein prestigeträchtiges Objekt suchen.

„Heute ist es Mode, Konstruktionen mit Namen zu verbinden, die für eine hohe Qualität stehen. Der Kunde kauft keine normale Immobilie, er kauft ein Designobjekt. Wie einen Lamborghini statt eines Fiat“, erklärt sie.

Kristina Szekely
Kristina Szekely

Fokus auf den Osten Marbellas

„Derzeit liegt der Fokus auf der östlichen Seite von Marbella, da dort zwei weitere Fünf-Sterne-Hotels entstehen werden. Das ist besonders interessant für Käufer, denn erfahrungsgemäß steigen die Immobilienpreise in der Umgebung, sobald sich ein Fünf-Sterne-Hotel ansiedelt.“

Ein besonderes Objekt in ihrem Portfolio ist eine Villa in Las Chapas (siehe oben – dies ist das Hauptfoto.)

„Ich finde, das ist eine der schönsten Lagen. Es liegt inmitten von Pinienbäumen und bietet Meerblick. Ein wunderschöner Ort, nur etwa einen Kilometer vom Meer entfernt“, sagt sie.

„Ich denke, dieses Objekt ist ideal für Familien, da sich in der Nähe eine sehr gute internationale Privatschule befindet.“

Ein Wandel bei den Käuferwünschen

Für das Jahr 2026 beobachtet Szekely auch einen Wandel bei den Vorlieben der Käufer.

„Es gibt zunehmend Kunden, die ältere Häuser suchen. In den letzten Jahren wollten alle nur moderne Immobilien, aber das ändert sich gerade“, erklärt sie.

Viele Käufer wünschen sich wieder mehr Holz, weniger Glas und eine insgesamt gemütlichere Atmosphäre.

„Der Trend geht weg von kühl und minimalistisch hin zu mehr Wärme und Wohnlichkeit. Auch hier gibt es Winter, und es ist angenehm, nicht nur von Glas umgeben zu sein.“

Marktentwicklung und internationale Nachfrage

In den vergangenen Jahren hat Marbella kontinuierlich an Beliebtheit bei wohlhabenden Käufern gewonnen.

„Ein Grund ist sicher auch die Pandemie, unter der viele gelitten haben. Jetzt wollen die Menschen das Leben genießen“, sagt Szekely.

Der Immobilienmarkt erreichte 2025 ein Rekordniveau. Laut Idealista lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei über 5.000 Euro mit steigender Tendenz.

„Die Preise steigen, weil die Nachfrage höher ist als das Angebot. Das ist die klassische Marktlogik“, erklärt sie.

Die Käufer kommen aus immer mehr Ländern. Neben Großbritannien, Deutschland und Frankreich gewinnen auch Polen, die Niederlande, Schweden und die USA an Bedeutung.

„Politische Unsicherheiten und der Wunsch nach Freiheit spielen eine Rolle. Auch die Nähe zu Marokko fasziniert viele“, so Szekely.

Kristina Szekely

Marbella als Lebensgefühl

„In Marbella findet man Sonne, Kultur, Freiheit und Zugang zur ganzen Welt“, sagt sie.

Die Stadt befinde sich in einem gesunden Wettbewerb mit internationalen Metropolen und biete ein breites Angebot an Freizeitmöglichkeiten – von Golf über Tennis bis hin zu Polo.

Ein besonderer Anziehungspunkt bleibt Puerto Banús, einer der exklusivsten Yachthäfen Europas.

Ein aktiver Lebensstil

Kristina Szekely gilt als eine der etablierten Akteurinnen im Luxussegment an der Costa del Sol. Ihre langjährige Marktpräsenz ermöglicht ihr den Zugang zu exklusiven Objekten und einer generationsübergreifenden Kundschaft.

Auch privat bleibt sie aktiv. Sport, Musik, Kunst und tägliche Spaziergänge entlang der Strandpromenade gehören zu ihrem Alltag.

Die Promenade steht für sie sinnbildlich für das Lebensgefühl Marbellas: offen, leicht und international.

Blick in die Zukunft

Und ihre Pläne für die Zukunft?

Sie lächelt.

„Ich habe immer Pläne. Aber ich verrate sie nicht. Überraschungen machen das Leben spannender.“

Kontakt:
Kristina Szekely International Reality
Av. Ricardo Soriano 5, 29601 Marbella
Tel.: +34 952 772 000, +34 609 552 323
Mail: yolanda@kssir.com

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