11 de April de 2025
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Todesstraße an der Costa del Sol: 12 Tote auf der Strecke zwischen Cártama und Marbella

Spanien Press
Auto nach dem Unfall auf Höhe von Cártama Foto:Consorcio Provincial de Bomberos (Provinzieller Feuerwehrverband)

Eine der gefährlichsten Landstraßen Spaniens fordert immer mehr Opfer

Die Landstraße, die Cártama mit Marbella verbindet, hat sich in den letzten zwei Jahren zu einer der tödlichsten Verkehrsachsen Spaniens entwickelt. Laut offiziellen Zahlen kamen 12 Menschen ums Leben, weitere 33 schwere Unfälle wurden registriert. Eine alarmierende Bilanz für eine Strecke, die täglich von Tausenden genutzt wird – viele davon Pendler und Touristen.

Kurven, Tempo, kaum Sicht: Gefährliche Kombination

Insbesondere die Abschnitte zwischen Alhaurín el Grande, Coín und Ojén gelten als besonders risikoreich. Schlechte Sichtverhältnisse, enge Kurven, fehlende Ausweichzonen und überhöhte Geschwindigkeit machen diese Straße zu einer echten Gefahrenquelle. Auch riskante Überholmanöver auf geraden, aber schmalen Teilstücken führen immer wieder zu Frontalzusammenstößen mit tragischem Ausgang.

Anwohner fordern Maßnahmen: „Wie viele Tote noch?“

Die Gemeinden entlang der Strecke schlagen Alarm. Bürgermeister mehrerer Orte fordern seit Monaten konkrete Maßnahmen: Verkehrsberuhigung, bessere Fahrbahnmarkierungen, Leitplanken und vor allem eine verstärkte Überwachung durch die Verkehrspolizei.

Einwohner berichten zudem von einem starken Anstieg des Verkehrsaufkommens, besonders in der Sommersaison. Viele Autofahrer nutzen die Strecke als Schleichweg, um die Staus auf der Küstenautobahn A-7 zu umgehen – oft mit fatalen Folgen.

Fehlende Kontrolle, fehlender Ausbau

Während viele Straßen in der Region zuletzt modernisiert wurden, scheint dieser Abschnitt vergessen worden zu sein. Auch Kontrollen der DGT (spanische Verkehrsbehörde) sind hier selten. Keine Radarkontrollen, kaum Polizeipräsenz – so lauten die Beschwerden der Bevölkerung.

Spanien muss handeln – jetzt

Die Strecke zwischen Cártama und Marbella darf nicht weiter ein schwarzer Fleck auf der Verkehrskarte Spaniens bleiben. 12 Tote in nur zwei Jahren sind ein deutliches Warnsignal. Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Wenn nicht jetzt gehandelt wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die nächste Tragödie passiert.

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