Das Interesse internationaler Käufer am spanischen Wohnungsmarkt bleibt auch 2025 stark – besonders in den Küstenregionen und auf den Inseln. Nach aktuellen Daten des Immobilienportals idealista für das zweite Quartal dieses Jahres konzentriert sich die größte Nachfrage auf die Provinzen Alicante (33,2 %), Balearen (31,5 %), Málaga (27,1 %) und Santa Cruz de Tenerife (25,8 %). Ebenfalls stark vertreten sind Girona (24 %) und Las Palmas (20,2 %). Dahinter folgen Almería (17 %), Murcia (16 %) und Granada (15,4 %). Auch in Tarragona, Castellón, Valencia, Huelva und Cádiz liegt der Anteil ausländischer Interessenten über zehn Prozent. Dagegen spielen Metropolen wie Barcelona (9,5 %), Sevilla (5,8 %), Gipuzkoa (5,3 %) oder Madrid (4,6 %) eine deutlich geringere Rolle
Redaktion Spanien Press
Wer kauft wo?
Die Auswertung von Idealista zeigt, dass sich die Herkunftsländer der Käufer je nach Provinz deutlich unterscheiden:
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In Alicante kommen die meisten Anfragen aus den Niederlanden (19 %), gefolgt von Deutschland (12 %) und dem Vereinigten Königreich (11 %).
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Auf den Balearen dominieren klar die Deutschen (42 %), weit vor Briten (11 %) und Franzosen (7 %).
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In Málaga liegen die Briten vorn (14 %), knapp gefolgt von Niederländern (13 %) und Deutschen (10 %).
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Auf Teneriffa und Gran Canaria stammen die meisten Suchanfragen ebenfalls aus Deutschland (25 % bzw. 24 %), während Italiener und Briten die nächsten Plätze belegen.
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In Girona sind die Franzosen die stärkste Gruppe (36 %), vor Deutschen und Niederländern (jeweils 13 %).
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In Almería, Murcia und Granada suchen vor allem Briten nach Immobilien.
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Franzosen sind besonders in Tarragona, Castellón und Gipuzkoa stark vertreten, während Deutsche in Cádiz und Jaén dominieren.
Ein anhaltender Trend
Bereits 2024 erwarben ausländische Käufer knapp 93.000 Immobilien in Spanien, was 14,6 % aller Transaktionenentsprach, so die spanischen Grundbuchämter. Die Briten führten zwar weiterhin die Statistik an, doch ihr Anteil schrumpft zugunsten von Deutschen, Franzosen, Niederländern und Italienern.
Auch 2025 dürfte diese Entwicklung anhalten: Die Mittelmeerküste und die Inseln bleiben die bevorzugten Ziele für Zweitwohnsitze und Investitionen aus dem Ausland.
