15 de September de 2025
Lesezeit 1 Minute

INE aktualisiert Bevölkerungszahlen: Mehrheit der Zuwanderer in Spanien stammt aus Lateinamerika

Credit Sergio Zhukov (Unsplash)

Das spanische Statistikamt INE (Instituto Nacional de Estadística) hat die aktualisierten Daten der kontinuierlichen Bevölkerungsumfrage für das zweite Quartal 2025 veröffentlicht. Demnach leben in Spanien inzwischen 49.315.949 Menschen, rund 119.800 mehr als im Vorquartal

Redaktion Spanien Press

Von der Gesamtbevölkerung besitzen 42.265.775 Personen die spanische Staatsangehörigkeit, während 7.050.174 Ausländer mit ihrer ursprünglichen Nationalität registriert sind. Bezüglich des Geburtsorts wurden 39.629.735 in Spanien geboren, während 9.686.214 im Ausland zur Welt kamen.

Das INE weist darauf hin, dass der Zuwachs vor allem durch Menschen erfolgt, die im Ausland geboren wurden – mit einem deutlichen Schwerpunkt auf lateinamerikanischen Herkunftsländern.

Lateinamerika führt das Ranking der Nationalitäten an

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die meisten Zuwanderer in Spanien aus Lateinamerika stammen. Besonders hervorzuheben sind Kolumbien, Venezuela und Peru, die an der Spitze des Rankings stehen.

Wichtigste Herkunftsländer (2. Quartal 2025):

  1. Kolumbien – 36.000

  2. Marokko – 25.000

  3. Venezuela – 21.600

  4. Spanier, im Ausland geboren – 18.700

  5. Peru – 16.700

  6. Italien – 8.500

  7. Argentinien – 6.700

  8. Honduras – 6.400

  9. Algerien – 6.200

  10. Kuba – 5.800

Von den zehn wichtigsten Herkunftsländern sind sechs lateinamerikanisch (Kolumbien, Venezuela, Peru, Argentinien, Honduras und Kuba). Damit bleibt Lateinamerika der bedeutendste Herkunftsraum für Migration nach Spanien.

Entwicklung nach autonomen Regionen

Im zweiten Quartal 2025 verzeichneten alle Autonomen Gemeinschaften einen Bevölkerungsanstieg – mit Ausnahme von Melilla, wo ein Rückgang registriert wurde.

  • Aragón erreichte den höchsten relativen Zuwachs (nahezu ein Prozentpunkt).

  • Dahinter folgen die Valencianische Gemeinschaft, die Balearen und Katalonien.

  • Die geringsten Anstiege meldeten Extremadura, Andalusien und Ceuta.


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