Madrid setzt auf die Zukunft. Das Madrid Foro Empresarial hat mehrere strategische Initiativen vorgestellt, um das wirtschaftliche Wachstum der Stadt zu fördern und ihre internationale Präsenz zu stärken.
Zu den wichtigsten Vorschlägen gehören:
- Ein zweiter Flughafen: Um den Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas zu entlasten und Madrid als globales Luftverkehrsdrehkreuz auszubauen.
- Bewerbung um die Olympischen Spiele 2040: Nach mehreren gescheiterten Anläufen sehen die Unternehmer nun die Zeit gekommen, den Traum von Olympia in Madrid neu zu beleben.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Einführung einer “Cervantes-Abgabe”, einer Touristensteuer.
Nach Ansicht des Forums reichen weder die Mittel der Stadtverwaltung noch der Regionalregierung aus, um den Tourismus angemessen zu fördern, die Servicequalität zu verbessern und das kulturelle Erbe zu erhalten.
Hilario Alfaro, Präsident des Madrid Foro Empresarial, erklärt:
“Es würden 44 Millionen Euro benötigt, um die Stadt grundlegend aufzuwerten. Diese Summe könnte durch eine Gebühr von zwei Euro pro Tourist erreicht werden, basierend auf den 21 Millionen Übernachtungen pro Jahr.”
Als Vorbild nennt Alfaro andere europäische Länder wie Frankreich, wo eine ähnliche Abgabe je nach Stadt und Unterkunftstyp zwischen 20 Cent und 4 Euro pro Person und Nacht beträgt. Diese wird dort in der Regel direkt zur Hotelrechnung hinzugefügt.
Zudem würde eine Olympia-Bewerbung für 2040 den Tourismus und das internationale Ansehen Madrids weiter stärken.
