22 de Juli de 2025
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Mit Haustieren sicher in Spanien reisen: DGT erklärt, wie Sie Bußgelder vermeiden

Credit Andrew Pons (Unsplash)

 

Bis zu 200 € Strafe, wenn das Tier ungesichert ist und den Fahrer ablenkt

Redaktion Spanien Press

Immer mehr Menschen reisen mit ihren Haustieren in Spanien, besonders im Sommerurlaub. Dabei ist es wichtig, sowohl die Sicherheit des Tieres als auch die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die Direktion für Straßenverkehr (DGT) weist darauf hin, dass Haustiere während der Fahrt richtig gesichert sein müssen, damit Fahrer nicht abgelenkt werden und die Kontrolle über das Fahrzeug behalten.

Was verlangt die DGT in Spanien?

Nach Artikel 18.1 der Straßenverkehrsordnung darf das Tier den Fahrer nicht stören oder ablenken. Das bedeutet: Das Haustier darf weder frei im Fahrzeuginnenraum herumlaufen noch auf dem Schoß des Fahrers sitzen. Eine sichere Befestigung schützt alle Insassen und ist gesetzlich vorgeschrieben.

Bußgelder und Folgen in Spanien

  • Das ungesicherte Mitführen eines Hundes im Auto ist eine Ordnungswidrigkeit mit einer Geldstrafe von bis zu 200 €.
  • Verursacht das Tier eine Ablenkung und dadurch eine Gefährdung, können Strafen bis zu 500 € und der Abzug von 3 Führerscheinpunkten folgen.
  • Bei einem Aufprall mit 50 km/h wird ein ungesicherter Hund zum bis zu 35-fachen seines Körpergewichts – ein gefährliches Geschoss.

Von der DGT empfohlene Sicherungssysteme

Die DGT empfiehlt drei sichere und geprüfte Systeme zur Sicherung von Haustieren im Auto:

  1. Doppelbefestigungs-Geschirr
    Besonders geeignet für mittelgroße bis große Hunde. Es minimiert Bewegungen bei plötzlichem Bremsen und verteilt die Aufprallkräfte.
  2. Transportbox
    Ideal für kleine Hunde und Katzen. Sie sollte auf dem Fahrzeugboden zwischen den Vordersitzen und Rücksitzen oder quer im Kofferraum befestigt sein.
  3. Rutschfeste Trennwand
    Besonders in SUVs oder Kombis sinnvoll. Sie verhindert, dass das Tier aus dem Kofferraum in den Fahrgastraum gelangt und sorgt für zusätzliche Sicherheit.

Was die DGT nicht empfiehlt

  • Halsbänder oder Leinen, die am Sicherheitsgurt befestigt werden, bieten keinen ausreichenden Schutz.
  • Spezielle Haustier-Sitze ohne Zulassung oder korrekte Befestigung sind ebenfalls unsicher und erhöhen bei Unfällen das Verletzungsrisiko.

Weitere Tipps für eine sichere Reise mit Haustieren

  • Planen Sie alle zwei Stunden Pausen ein, damit Ihr Tier trinken, sich bewegen und entspannen kann.
  • Lassen Sie Ihr Tier niemals allein im Auto, auch nicht bei geöffneten Fenstern – die Gefahr eines Hitzschlags ist hoch.
  • Führen Sie immer die notwendigen Reisedokumente für Ihr Haustier mit, vor allem bei Reisen innerhalb der EU.

Wer diese Regeln beachtet, vermeidet nicht nur Bußgelder, sondern sorgt auch für eine entspannte und sichere Fahrt – für Mensch und Tier.

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