Neue Studie eröffnet Perspektiven im Kampf gegen die Kahlheit
Redaktion Spanien Press Madrid | 9. Juni 2025
Gute Nachrichten aus der spanischen Forschung: Eine experimentelle Therapie auf Basis von aus Fettgewebe gewonnenen Stammzellen in Kombination mit Adenosintriphosphat (ATP) hat es ermöglicht, die Auswirkungen der androgenetischen Alopezie – der häufigsten Form von Haarausfall – bei Mäusen umzukehren.
Dieser Durchbruch könnte ein Meilenstein im Kampf gegen Haarausfall sein – ein Phänomen, das weltweit Millionen betrifft. Spanien gehört dabei zu den am stärksten betroffenen Ländern der Welt: Studien zufolge hat es den höchsten Anteil an Glatzenträgern weltweit. Bis zu 80 % der Männer verlieren im Laufe ihres Lebens ihre Haare, viele bereits vor dem 50. Lebensjahr.
Die neue Therapie stoppt nicht nur den Haarausfall, sondern regt auch das Wachstum neuer Haare in bereits kahlen Bereichen an.
Ein innovativer Ansatz mit Potenzial
Die verwendeten Stammzellen setzen Wachstumsfaktoren frei, die ruhende Haarfollikel reaktivieren. Durch die zusätzliche Gabe von ATP – einem zentralen Energieträger der Zellen – wird dieser Effekt verstärkt. Die Methode wurde bisher an Mäusen getestet, doch die Ergebnisse sind so vielversprechend, dass klinische Studien am Menschen bereits vorbereitet werden.
Ursachen weiterhin ungeklärt
Trotz der Fortschritte ist unklar, warum Haarausfall in Spanien weiter zunimmt. Genetische Faktoren, hormonelle Veränderungen, Umweltbelastungen oder Stress könnten eine Rolle spielen – wissenschaftlich belegt ist bislang keine dieser Theorien eindeutig.
Für viele Betroffene – für die der Haarverlust nicht nur ein ästhetisches, sondern auch ein emotionales Thema ist – könnte diese Therapie neue Hoffnung bedeuten.
Spanien Press bleibt an dem Thema dran.
