6 de September de 2025
Lesezeit 2 Minuten

Sepúlveda: Das spanische Mittelalterdorf, das sich in ein Zombieland von -The Walking Dead- verwandelte

Sepulveda Credit Turismo Castilla y León

Spanien steht erneut im Mittelpunkt einer internationalen Großproduktion. Für die dritte Staffel von The Walking Dead: Daryl Dixon wurden gleich mehrere Orte in unserem Land zu apokalyptischen Kulissen – darunter das mittelalterliche Dorf Sepúlveda in der Provinz Segovia (Kastilien und León). Dort entstand die fiktive galicische Stadt Solaz del Mar, ein Schauplatz voller Rauch, Netze und Boote, der perfekt in das Universum der Zombies passt

Redaktion Spanien Press

Ein historisches Dorf wird zur Filmkulisse

Sepúlveda zählt zu den malerischsten Orten Spaniens. Bekannt für seine romanischen Kirchen, seine traditionelle Küche und seine Lage am Naturpark Hoces del Duratón, ist die Stadt ein beliebtes Ziel für Touristen. Nun reiht sie sich auch in die Liste der Drehorte ein, die internationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Zwischen Oktober 2024 und Juli 2025 verwandelte sich Sepúlveda in ein Filmset. Die Produktion von AMC+ entschied sich bewusst für echte Schauplätze, um Authentizität zu bewahren. Insgesamt wurde an 22 Städten in acht autonomen Regionen gedreht – von Belchite (Zaragoza) über Granada bis nach Barcelona.

Spanien, ein internationales Filmset

Dass Spanien für Dreharbeiten gewählt wird, ist längst kein Zufall. Das Land hat eine lange Tradition als Kulisse für Weltproduktionen: Von Klassikern wie „Lawrence von Arabien“ oder „Doktor Schiwago“ bis hin zu modernen Serienhits wie „Game of Thrones“, „House of the Dragon“ oder Netflix-Spektakeln. Gründe dafür sind die enorme landschaftliche Vielfalt, das historische Erbe und die attraktiven Rahmenbedingungen für internationale Teams.

Mit The Walking Dead: Daryl Dixon bestätigt Spanien erneut seinen Ruf als europäisches Hollywood, in dem Wüsten, mittelalterliche Städte, Strände oder Paläste in Szene gesetzt werden können.

Stars, spanische Schauspieler und ein internationales Team

Mehr als 400 Fachkräfte arbeiteten am Dreh, während sich Schaulustige in Sepúlveda versammelten, um Stars wie Norman Reedus (Daryl) und Melissa McBride (Carol) live zu sehen. Neben ihnen traten auch bekannte spanische Schauspieler auf – etwa Eduardo Noriega und Óscar Jaenada, die der Geschichte eine lokale Note verleihen.

Zwischen den Szenen suchten die Darsteller Schutz vor der Kälte in bunten Mänteln, während Kameras jede Ecke der Plaza abdeckten. Die Drehtage waren intensiv, doch die Atmosphäre zog Einheimische und Besucher gleichermaßen in ihren Bann.

Spanien in seiner ganzen Vielfalt

Produzent Steven Squillante betonte, wie einzigartig Spanien für die Serie sei: „Jede Region bietet etwas anderes – Geschichte, Küche, Politik… Wir wollten diese Vielfalt zeigen und auch Orte entdecken lassen, die das internationale Publikum noch nicht kennt.“

Auch der Showrunner David Zabel blickt bereits in die Zukunft: Für die vierte Staffel möchte er noch stärker in den Süden Spaniens zurückkehren, mit der Stadt Ronda als Wunschkulisse.

Ein Reiseziel für Serienfans

Für alle, die in Spanien leben, lohnt sich ein Besuch in Sepúlveda nun doppelt: als kulturelle Perle mit romanischen Kirchen, Aussichtspunkten und traditionellem Lammbraten – und als Drehort, der im Serienuniversum von The Walking Dead unsterblich geworden ist.

Mit der Verwandlung in Solaz del Mar zeigt sich erneut, dass Spanien nicht nur Heimat großer Geschichte ist, sondern auch einer der wichtigsten Schauplätze für die Film- und Serienwelt.


Eine Antwort hinterlassen

Your email address will not be published.

Vorherige Geschichte

Ein Abend, der die Sinne verführt. Eine Bühne, die Legenden vereint. Ein Ort, der zum Inbegriff des „Place to Be“ wird.

Nächste Geschichte

Málaga Fashion Week 2025 auf der Calle Larios: Wenn Mode wie Champagner prickelt

Neues von Blog

error: Der Inhalt ist geschützt !!
Gehe zuTop