Ferienwohnungen an Andalusiens Küsten werden immer teurer. Während Marbella und Puerto Banús längst Luxuspreise verlangen, gibt es in Motril und Huelva noch vergleichsweise bezahlbare Alternativen für den Sommerurlaub am Meer
Redaktion Spanien Press
Ferienwohnungen an Spaniens Küsten werden immer teurer
Wer in diesem Sommer eine Ferienwohnung an Andalusiens Küste mieten möchte, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen als noch vor wenigen Jahren. Die Preise für Urlaubsunterkünfte steigen weiter – teilweise erheblich.
Besonders an der Costa del Sol sind die Kosten inzwischen für viele Familien kaum noch erschwinglich.
Marbella bleibt das teuerste Reiseziel
Unangefochtener Spitzenreiter ist weiterhin Marbella. Vor allem in Puerto Banús müssen Urlauber mit durchschnittlich rund 3.800 Euro für eine Woche rechnen.
Damit bleibt die Luxusdestination an der Costa del Sol mit großem Abstand der teuerste Ferienort Andalusiens.
Auch Cádiz und Almuñécar sind teuer
Auf Platz zwei folgt die Küste der Provinz Cádiz. Dort kostet eine Ferienwohnung durchschnittlich rund 2.500 Euro pro Woche.
Auch an der Costa Tropical in Granada steigen die Preise. In Almuñécar liegen die durchschnittlichen Wochenmieten mittlerweile bei etwa 1.900 Euro.
Günstigere Alternativen an der Küste
Etwas günstiger präsentiert sich Nerja. An der östlichen Costa del Sol müssen Urlauber im Durchschnitt rund 1.500 Euro für eine Woche bezahlen.
Ähnliche Preise gelten in der Provinz Almería, wo Ferienwohnungen im Schnitt rund 1.400 Euro pro Woche kosten.
Motril und Huelva bleiben die günstigsten Regionen
Wer sparen möchte, findet die günstigsten Angebote weiterhin an den Küsten von Huelva und in Motril in der Provinz Granada.
Nach Angaben der Studie können Urlauber in Motril bereits für rund 850 Euro eine Woche am Meer verbringen. Besonders die Gemeinde Torrenueva gilt derzeit als einer der preiswertesten Ferienorte Spaniens.
Andalusien liegt über dem spanischen Durchschnitt
Laut einer aktuellen Studie von Tecnicasa kostet eine Woche in einer Ferienwohnung an der andalusischen Küste inzwischen durchschnittlich 1.494 Euro.
Das sind rund 141 Euro mehr als der spanische Durchschnitt.
Preise steigen in ganz Spanien weiter
Der Preisanstieg ist jedoch kein rein andalusisches Phänomen. Besonders starke Preissteigerungen wurden in diesem Jahr in den Provinzen Granada, Castellón, Cádiz, Alicante, Valencia, Murcia und Tarragona registriert.
Experten gehen davon aus, dass sich der Trend zu immer höheren Ferienmieten auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird.
