Im aragonesischen Teil der Pyrenäen führt eine Wanderroute durch eine der eindrucksvollsten Landschaften Nordspaniens – ein schmaler Pfad, der sich zwischen Felsen und Wasser schlängelt und mit unvergleichlichen Ausblicken beeindruckt.
Im Herzen der Provinz Huesca, im Naturpark Sobrarbe, hat der Fluss Cinca über Jahrhunderte den Congosto de Entremón geformt – eine enge, steilwandige Schlucht, die die Stauseen Mediano und El Grado miteinander verbindet. Der Abschnitt, der einst als gefährlicher Übergang für Holzflößer galt, zählt heute zu den bekanntesten Wanderwegen Aragoniens
Redaktion Spanien Press
Zwischen Himmel, Stein und Wasser
Die rund sechs Kilometer lange Strecke führt durch steile Felswände und über schmale Wege, die an einigen Stellen hoch über dem Fluss verlaufen. Zahlreiche Aussichtspunkte eröffnen spektakuläre Blicke auf das Tal und auf das romanische Ensemble von San Emeterio und San Celedonio de Samitier, ein architektonisches Wahrzeichen des Sobrarbe.
Der Duft von Thymian und Rosmarin begleitet den Weg, während über den Felsen Gänsegeier kreisen und die Cueva de las Palomas aus der Felswand hervorragt. Die Route ist gut ausgeschildert und weist einen moderaten Höhenunterschied auf, erfordert jedoch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
Excursiones inolvidables 🌻 en #Huesca:
1. Ermitas de Tella
2. Miradores de Revilla
3. Sencilla pero vertiginosa excursión al histórico Congosto de Entremón
4. Espectacular excursión a El camino del cielo, en los mallos de Riglos
5. Excursión Circular a la Cascada de Arripas, pic.twitter.com/3AMjAK4EZ5— Huesca La Magia (@Huesca_LaMagia) September 1, 2022
Wo das Wasser Geschichten schreibt
Am Ende des Weges, an der Talsperre von Mediano, ragt der alte Kirchturm des versunkenen Dorfes aus dem Wasser – ein stilles Symbol für den Wandel der Landschaft und die Geschichte der Region.
Der Congosto de Entremón steht exemplarisch für die wilde Schönheit des aragonesischen Pyrenäenraums: eine Landschaft, die vom Wasser geformt und von der Zeit bewahrt wurde.
