Redaktion Spanien Press
Bis zu 10 Millionen Fahrten erwartet – viele Spanier zieht es in ihre Zweitwohnsitze am Meer oder auf dem Land
Mit dem Mittwoch beginnt in Spanien die zweite große Reisewelle der Semana Santa – und sie fällt massiv aus. Die Verkehrsbehörde DGT rechnet bis Montag, dem 6. April, mit rund 10 Millionen Fahrten auf den Straßen.
Für viele Spanier ist Ostern gleichbedeutend mit Abreise: Sie verlassen die Städte und fahren in ihre Zweitwohnungen an der Küste oder in ihre Heimatorte in den Dörfern. Ein wiederkehrendes Bild, das jedes Jahr für volle Autobahnen sorgt.
Massenabfahrt aus den Städten
Bereits ab Mittwochmittag wird mit starkem Verkehr auf den Ausfallstraßen der großen Städte gerechnet. Besonders kritisch ist die Zeit zwischen 15.00 und 23.00 Uhr.
Dann setzen sich Millionen gleichzeitig in Bewegung – Richtung Costa del Sol, Levante, Atlantikküste oder in kleinere Orte im Landesinneren.
Eine Besonderheit: In Katalonien und der Region Valencia ist der Donnerstag kein Feiertag. Dort verlagert sich ein Teil der Reisewelle auf den nächsten Tag.
Donnerstag bleibt angespannt
Auch am Donnerstag bleibt die Verkehrslage angespannt. Bis etwa 15.00 Uhr wird weiterhin dichter Verkehr auf den Hauptachsen erwartet.
Am Nachmittag konzentriert sich das Verkehrsaufkommen vor allem auf die Routen Richtung Küste sowie auf touristische Ziele.
Erste Rückreisewelle ab Sonntag
Die Rückreise beginnt bereits am Sonntag. Der Höhepunkt wird am Montag erwartet – insbesondere in den Regionen, in denen dieser Tag noch arbeitsfrei ist.
Dann ist erneut mit langen Staus auf den Hauptverbindungen zurück in die Städte zu rechnen.
Frühlingswetter treibt den Reiseboom
Nach den kalten Tagen zuvor sorgt eine stabilere Wetterlage nun für deutlich angenehmere Temperaturen. Im Süden und Westen Spaniens sind bis zu 25 Grad möglich.
Gerade dieses Wetter motiviert viele zusätzlich, die Feiertage für einen Kurzurlaub zu nutzen – ob am Meer oder auf dem Land.
Nicht überall stabile Bedingungen
Während der Süden und Westen überwiegend freundliches Wetter erwarten, bleibt es im Norden und Osten wechselhaft. Dort sind weiterhin Regen und instabile Bedingungen möglich.
DGT empfiehlt Planung und Geduld
Die Verkehrsbehörde rät, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Lage zu informieren und Stoßzeiten möglichst zu vermeiden.
Klar ist jedoch: Wer jetzt unterwegs ist, braucht Geduld.
Denn zur Semana Santa zeigt sich Spanien jedes Jahr gleich – Millionen Menschen gleichzeitig auf den Straßen, auf dem Weg zu ihren Zweitwohnsitzen, zur Familie oder einfach in ein paar Tage Auszeit.

