5 de Februar de 2026
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Sturm „Leonardo“: Starke Winde und anhaltende Regenfälle halten weite Teile Spaniens in Alarmbereitschaft

Credit Atilla Bingol (Unsplash)

Das Tiefdruckgebiet Leonardo beeinflusst am Donnerstag weiterhin große Teile Spaniens. Sehr starke Windböen und anhaltende Niederschläge haben dazu geführt, dass in Ceuta und 13 autonomen Regionen Wetterwarnungen aktiviert wurden, wie die Agencia Estatal de Meteorología (Aemet) mitteilt.

Zwar soll sich die Wetterlage ab Freitag allmählich beruhigen, doch die Entspannung wird nur von kurzer Dauer sein: Bereits am Samstag wird die nächste Atlantikborrasca erwartet, die erneut für instabile Wetterverhältnisse sorgen dürfte

Redaktion Spanien Press

Starker Wind als größtes Risiko

Der Wind stellt derzeit den größten Gefahrenfaktor dar. In vielen Regionen werden Böen zwischen 70 und 100 km/herwartet, vor allem in den südlichen Gebieten, in exponierten Küstenabschnitten sowie in Gebirgslagen. Der Nordosten der Iberischen Halbinsel bleibt vergleichsweise weniger betroffen.

  • Warnstufe Orange: Andalusien und Kastilien-La Mancha

  • Warnstufe Gelb: Aragón, Balearen, Kantabrien, Kastilien und León, Extremadura, Galicien, Madrid, Murcia, Navarra, La Rioja und die Autonome Gemeinschaft Valencia

Laut Meteored könnten im Landesinneren der Region Valencia, in den Gebirgszügen der Provinz Jaén sowie im Nordosten der Provinz Albacete Böen um die 100 km/h auftreten. In Hochlagen der Sierra Nevada und der Sierra de Segura sind punktuell sogar Spitzenwerte bis zu 120 km/h möglich.

Ergiebige Regenfälle und hohe Niederschlagsmengen

Leonardo sorgt weiterhin für eine feuchte atlantische Strömung, die insbesondere in der ersten Tageshälfte verbreitete und teils kräftige Niederschläge mit sich bringt. Betroffen sind vor allem Andalusien, das Zentralgebiet Spaniens sowie Galicien.

Die höchsten Regenmengen werden in Gebieten erwartet, die dem West- und Südweststrom ausgesetzt sind, darunter Teile des Zentralsystems, der südlichen Meseta und des Nordwestens der Halbinsel.

Besondere Aufmerksamkeit gilt den Betischen Kordilleren, wo der Boden bereits stark gesättigt ist. Nach Angaben der Aemet könnten dort lokal mehr als 300 Liter pro Quadratmeter innerhalb von zwei Tagen zusammenkommen.

Schauer, Gewitter und möglicher Hagel

Mit dem Durchzug einer Kaltfront und dem anschließenden Zustrom kälterer Luft sind zudem kräftige Schauer zu erwarten, die örtlich von Gewittern und Hagel begleitet werden können. Besonders betroffen ist dabei der Westen Spaniens, allen voran Galicien.

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