2. März 2026
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Wetter-Alarm: Saharastaub trifft auf Gewitter – was jetzt kommt

Spanien Press - Lluvia

Nach mehreren Tagen mit ungewöhnlich milden Temperaturen neigt sich die fast schon frühlingshafte Wetterlage in Spanien ihrem Ende zu. Zum Wochenbeginn sorgt eine neue atmosphärische Störung für einen deutlichen Umschwung – mit Regenfällen, Gewittern und einem Phänomen, das vielen Neuankömmlingen noch unbekannt ist: sogenannter Schlammregen.

Am Montag zieht eine Wetterfront von Westen her über die Iberische Halbinsel hinweg. Während die ersten Niederschläge am Morgen Galicien erreichen, verlagert sich der Schwerpunkt im Tagesverlauf zunehmend in Richtung Süden und Landesinneres. Besonders betroffen: weite Teile Andalusiens

Redaktion Spanien Press

Regen – mit Saharastaub

Das Besondere an dieser Wetterlage ist die Kombination aus feuchter Atlantikluft und einer gleichzeitig einströmenden Luftmasse aus Nordafrika. Der mitgeführte Saharastaub vermischt sich mit den Niederschlägen – wodurch der Regen in vielen Regionen als bräunlicher „Schlammregen“ niedergeht.

Dieses Phänomen ist in Spanien keineswegs ungewöhnlich, überrascht jedoch häufig internationale Bewohner oder Besucher. Fahrzeuge, Terrassen und Fassaden können innerhalb weniger Stunden mit einer feinen Schlammschicht überzogen sein.

Andalusien im Fokus

Im Laufe des Montags werden besonders im Westen und Süden der Halbinsel intensivere Niederschläge erwartet. Gegen Abend könnten sich lokal kräftige Gewitter entwickeln, vor allem im südwestlichen Quadranten.

Für Teile Andalusiens – darunter Provinzen wie Sevilla, Huelva, Cádiz und Málaga – werden in der Nacht teils ergiebige Regenfälle prognostiziert.

Instabilität setzt sich fort

Auch am Dienstag bleibt die Wetterlage angespannt. Die Bildung eines sogenannten Kaltlufttropfens (DANA) wird voraussichtlich für weitere Niederschläge sorgen – zunächst im Westen, später auch in anderen Regionen Südspaniens sowie in Teilen von Kastilien-La Mancha und der Valencianischen Gemeinschaft.

Zur Wochenmitte könnte sich daraus eine neue Tiefdruckentwicklung im Südwesten der Halbinsel ergeben. Diese würde die instabile Lage weiter verstärken und erneut Regen und mögliche Gewitter nach Andalusien bringen.

Erste Prognosen deuten darauf hin, dass sich die unbeständige Wetterphase bis in den Donnerstag hinein fortsetzen könnte – mit erneuten Niederschlägen insbesondere im Osten Spaniens.


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