Ein spätes Aufbäumen des Winters trübt den feierlichen Ausklang der Karwoche in Spanien. Eine maritime Polarluft sorgt ab Mittwoch für einen markanten Temperaturrückgang, begleitet von Regen, Gewittern und Schneefall – mitten im Frühling.
Laut der staatlichen Wetteragentur AEMET bringt der Gründonnerstag noch eine kurze Wetterberuhigung. Doch ab Karfreitag ziehen mehrere atlantische Fronten über das Land, beginnend in Galicien mit teils ergiebigen Regenfällen. Diese verlagern sich im Verlauf nach Osten und Süden, verlieren dabei jedoch an Kraft – insbesondere im Mittelmeerraum, der weitgehend verschont bleibt.
Schneefallgrenze sinkt, Madrid bibbert
In den Pyrenäen fällt Schnee bereits ab 1.200 Metern Höhe, während sich in den Balearen und im Nordosten Kataloniens teils kräftige Schauer und vereinzelte Gewitter entladen – besonders in den frühen Morgenstunden.
Das Landesinnere zeigt sich besonders unterkühlt: In Madrid werden kaum 13 Grad erreicht, auch Toledo bleibt mit 15 Grad deutlich unter den saisonüblichen Werten. Es sind Temperaturen, die eher an einen grauen Februartag erinnern als an den Frühling.
Am Mittelmeer herrscht zunächst Wetterruhe, bevor am Samstag mit einer aktiveren Front zu rechnen ist – vor allem in Katalonien.
