12 de Juli de 2025
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DANA in Spanien: Rote Warnstufe, Evakuierungen in Burgos und UME-Einsatz in Aragón

Bild der Schäden nach dem Durchzug der DANA in Tarazona (Zaragoza) Credit Heraldo de Aragon

Eine DANA (isoliertes Höhentief) sorgt derzeit für extreme Wetterbedingungen in Nord- und Nordostspanien. Besonders betroffen sind Aragón, das Ebro-Tal und Teile Kastiliens. Die AEMET (staatliche Wetterbehörde) hat für mehrere Regionen die rote Warnstufe ausgerufen – unter anderem wegen vorhergesagter Regenmengen von bis zu 100 Litern pro Stunde

Redaktion Spanien Press Zaragoza/Burgos – 12. Juli 2025

Militärischer Notfalleinsatz in Aragón

Die Unidad Militar de Emergencias (UME) wurde in mehreren Gemeinden der Ribera Alta del Ebro in der Provinz Zaragoza mobilisiert – darunter Pedrola, Figueruelas und Bárboles. Die Truppen führen Erkundungsmaßnahmen durch und stehen bereit, um auf mögliche Überschwemmungen zu reagieren. Die Regionalregierung hat den Schutzplan Procifemar auf Stufe 2 hochgestuft – eine Aktivierung zusätzlicher Ressourcen ist erforderlich.

Stromausfälle und Evakuierungen

In den Ortschaften Pradilla de Ebro und Boquiñeni kam es durch eine Mittelspannungsstörung zu einem Stromausfall, von dem über 600 Haushalte betroffen sind. Techniker arbeiten an der Wiederherstellung der Stromversorgung.

Besonders dramatisch ist die Lage in Burgos: Dort mussten über 400 Kinder und Jugendliche aus mehreren Sommerlagern in der Region Las Merindades evakuiert werden. Nach schweren Unwettern mit Hagel und Starkregen wurden sie in Notunterkünfte wie Turnhallen in Villarcayo gebracht. Die Guardia Civil ist vor Ort im Einsatz und betont, dass alle Betroffenen wohlauf und unter ständiger Beobachtung seien.

Starke Beeinträchtigungen bei Festivals und Veranstaltungen

Auch Großveranstaltungen sind betroffen: Beim Musikfestival Bilbao BBK Live musste das Konzert der Künstlerin Amaia abgebrochen werden. Auch der Auftritt von Raye war von wetterbedingten Problemen betroffen.

In Pamplona fiel der berühmte „Toro de fuego“ und die abendliche Volksfestmusik wegen des Unwetters aus. Die Stadt entschied jedoch, die nächtlichen Feuerwerke und Konzerte je nach Wetterlage durchzuführen.

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