Fünf Jahre lang war Pilars Wohnung in La Coruña von einer marokkanischen Besetzerin blockiert. Nun hofft die Eigentümerin, dass sie ihr Eigentum endlich zurückbekommt – trotz Verzögerungen durch Behörden und absurde Forderungen der Besetzerin. Dies ist einer der Fälle, die die spanische Gesellschaft empören – und die nur wenige nachvollziehen können
Redaktion Spanien Press
Pilar, eine Rentnerin aus La Coruña, kämpft seit fünf Jahren darum, ihre eigene Wohnung zurückzuerhalten. Eine marokkanische Frau, die sich als Mieterin einschlich, weigert sich seitdem, auszuziehen – trotz abgelaufenen Mietvertrags und richterlicher Anordnung. Am vergangenen Dienstag sollte es endlich so weit sein: Die Eigentümerin hatte einen Termin zur offiziellen Räumung. Doch ein siebenminütiger Verzug des Schlüsseldienstes und das vorzeitige Verlassen der Justizbeamtin machten diesen Hoffnungsschimmer zunichte.
Die absurde Realität: Die Besetzerin fordert 10.000 Euro „Entschädigung“, um die Wohnung zu verlassen – angeblich, um eine neue Unterkunft zu finanzieren. Angebote der Sozialdienste und sogar Jobmöglichkeiten hatte sie ausgeschlagen. Unterdessen musste Pilar zusehen, wie ihr ein Teil der Rente gepfändet wurde, um für Strom- und Wasserschulden aufzukommen, die die Besetzerin angehäuft hatte.
Ein neuer Räumungstermin wurde nun für kommende Woche angesetzt. Die Eigentümerin sagt resigniert: „Ich hoffe, dass es diesmal wirklich klappt.“ Ihre Geschichte ist kein Einzelfall – sie steht sinnbildlich für eine zunehmende Zahl ähnlicher Fälle, die in Spanien für große gesellschaftliche Empörung sorgen.
Viele Bürger können nicht nachvollziehen, warum Eigentum nicht besser geschützt wird – doch die Regierung verteidigt diese Zustände, gestützt auf ihren linken Koalitionspartner Sumar.


Wenn sich Spanien nicht endlich zum Schutz von Eigentum bekennt, wird die Wohnungssituation unberechenbar, denn wer traut sich dann noch, „normal“ zu vermieten?
Warum hat die Regierung den Mut, eigene Korruption auszusitzen, aber Eigentümer nicht vor Parasiten zu schützen?