3 de Februar de 2026
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Eilmeldung: Unterricht in Andalusien morgen weitgehend ausgesetzt

Credit Atilla Bingol (Unsplash)

 

Unwetter „Leonardo“ – aktuelle Überschwemmungslage in Spanien

Redaktion Spanien Press

Die Regionalregierung von Andalusien (Junta de Andalucía) hat entschieden, am morgigen Mittwoch den Präsenzunterricht in allen Provinzen außer Almería auszusetzen. Grund sind die bestehenden Wetterwarnungen und eine als „außergewöhnlich“ eingestufte Gefahrenlage.

Der Präsident der Junta, Juanma Moreno, erklärte dies am Dienstag nach einer Sitzung des Beratungsgremiums des Notfallplans, die in Sevilla stattfand. Nach seinen Angaben werden zwei sogenannte atmosphärische Flüsse im weiteren Wochenverlauf Andalusien erreichen.

„Gebiete, die in den vergangenen 50 Jahren überflutet wurden, könnten in den kommenden Tagen erneut betroffen sein“, warnte Moreno.

Hochwasser-Notfallplan auf Stufe 2 angehoben

Als erste Maßnahme wurde der Sondernotfallplan gegen Überschwemmungen auf operative Stufe 2 hochgestuft. Dadurch kann Andalusien zusätzliche Einsatzmittel anderer Verwaltungen – kommunaler, provinzieller oder staatlicher Ebene – in Anspruch nehmen.

Zudem wurde die Militärische Notfalleinheit (UME) bereits vorpositioniert und befindet sich in Bereitschaft, um bei Bedarf schnell eingreifen zu können.

Online-Unterricht an Schulen – Universitäten entscheiden selbst

Der Unterricht an Grundschulen sowie weiterführenden Schulen wird am Mittwoch online durchgeführt. Laut Juanma Moreno verfügen die Bildungseinrichtungen über die nötige technische Ausstattung für den Fernunterricht.

Die Universitäten behalten hingegen ihre organisatorische Autonomie und entscheiden eigenständig, ob sie den Lehrbetrieb digital oder weiterhin in Präsenzform anbieten.

Behörden rufen zur Vorsicht auf

Angesichts der angespannten Wetterlage rufen die Behörden die Bevölkerung dazu auf, unnötige Fahrten zu vermeiden, besonders gefährdete Gebiete zu meiden und offizielle Warnhinweise genau zu verfolgen. In mehreren Regionen Andalusiens besteht weiterhin ein erhöhtes Risiko für Überschwemmungen, überlaufende Flüsse und Erdrutsche.

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