von Elsa Ibanez
Es ist leicht nachzuvollziehen, warum viele kleine Eigentümer ihre Wohnungen lieber touristisch vermieten als langfristig. Drei Monate touristischer Vermietung können fast einem ganzen Jahr langfristiger Vermietung entsprechen – eine Gelegenheit, die nur schwer abzulehnen ist.
Zum Beispiel: Eine Dreizimmerwohnung in Marbella bringt bei langfristiger Vermietung 2.200 € pro Monat, also 26.400 € im Jahr. Vermietet man sie touristisch für 400 € pro Nacht und 20 Nächte im Monat, sind das 8.000 € pro Monat. In nur drei Monaten der Hochsaison kommt man so auf 24.000 € – fast so viel wie ein Jahr langfristige Miete. Vermietet man 25 Nächte, sind es sogar über 30.000 €.
Hinzu kommt der Frust über den Schutz von Mietnomaden. Wohnungen zurückzubekommen ist ein langwieriger, teurer Prozess. Viele Eigentümer bevorzugen daher die Kontrolle über ihre Immobilie durch touristische Vermietung und minimieren so das Risiko.
Die Regierung versucht, das mit Lizenzen und Auflagen zu regulieren, doch viele werden weiterhin touristisch vermieten – manche verlassen sogar im Sommer ihre eigene Wohnung, um sie auf den Markt zu bringen.
Kritik gibt es zuhauf: egoistisch, spekulativ, unsolidarisch… aber seien wir ehrlich: Wer würde in dieser Situation anders handeln? Würde man auf das Geld verzichten oder die Chance nutzen?

ja kabffeistig oder Dauermieter
finde ich besser es gibt bei Ferienvermiwtung auch viel Ärger oder verdreckst kaputt wo die Kaution manchmal nicht ausreicht das davon instand zu setzen