Mit dem Beginn des Monats April zieht ein neues atlantisches Tiefdruckgebiet über Spanien hinweg. Sturmtief „Nuria“bringt ergiebige Regenfälle, kräftige Windböen und einen deutlichen Temperaturrückgang mit sich – nach den zuletzt ungewöhnlich milden Tagen.
Wie die spanische Wetterbehörde AEMET mitteilt, sorgt die vom Atlantik hereinziehende Front bereits ab Mittwoch für wechselhaftes Wetter auf dem Festland und auf den Balearen. Ab Donnerstag werden die Niederschläge intensiver, insbesondere im Nordwesten und im Landesinneren.
⚠️ Unwetterwarnungen in mehreren Regionen
AEMET hat für zahlreiche Regionen Wetterwarnungen der Stufe Gelb herausgegeben. Betroffen sind unter anderem:
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La Rioja
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Kastilien-León
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Kastilien-La Mancha (Osten)
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Navarra (Süden)
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Asturien (Westen)
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Galicien (Norden)
Dort muss mit Gewittern, Starkregen, Hagel und stürmischen Böen gerechnet werden – besonders am Donnerstagvormittag.
🌧️ Hohe Regenmengen im Süden Spaniens
Während es am Mittwoch im Süden Spaniens noch überwiegend trocken bleibt, erwarten Meteorologen im Verlauf der Woche heftige Regenfälle in Andalusien, vor allem in den Provinzen Sevilla, Cádiz und Málaga.
Auch in anderen Landesteilen sind die Böden bereits gesättigt: In Madrid wurde im März die neunfache Regenmengeim Vergleich zum Durchschnitt verzeichnet – ein Rekordwert.
🌡️ Temperatursturz nach frühlingshaften Tagen
Die für Ende März untypisch hohen Temperaturen gehen nun deutlich zurück. Ab Mittwoch werden frühlingshafte Werte durch kühlere Luftmassen ersetzt, die Temperaturen bewegen sich dann im Bereich der jahreszeitlich üblichen Werte für Anfang April.
🐣 Ausblick auf Ostern: Eher nass als sonnig
Der mittelfristige Wettertrend zeigt, dass auch die Osterfeiertage unbeständig ausfallen dürften. Vor allem im Norden Spaniens muss mit weiteren Regenfällen gerechnet werden. Urlauber und Einheimische sollten sich also auf wechselhaftes Wetter einstellen – und den Regenschirm griffbereit halten.
