Heute startet um 15:00 Uhr die zweite und verkehrsreichste Phase der Osterreisewelle auf Spaniens Straßen. Die Generaldirektion für Verkehr (DGT) rechnet in den kommenden Tagen mit über 9 Millionen Fahrten – ein Anstieg von 3,5 % im Vergleich zum Vorjahr.
Der Sonderverkehrsplan läuft bis Montag, den 21. April, an dem die Rückreisewelle offiziell beginnt. Über 5.600 Einsatzkräfte der Verkehrseinheit der Guardia Civil sind im Einsatz, um die Sicherheit zu gewährleisten. Die Kontrollen werden verstärkt – insbesondere in Bezug auf Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen.
Um den Verkehrsfluss zu verbessern, hat die DGT zusätzliche Fahrspuren in Gegenrichtung eingerichtet, Straßenbauarbeiten vorübergehend eingestellt und Fahrverbote für Lkw auf bestimmten Strecken und zu bestimmten Zeiten verhängt. Außerdem wurden alternative Routen festgelegt – insbesondere im Zentrum Spaniens, wo traditionell das höchste Verkehrsaufkommen registriert wird.
Bereits heute wird ab dem frühen Nachmittag mit starkem Verkehr gerechnet. Die kritischste Zeitspanne für Reisen liegt zwischen 13:00 und 23:00 Uhr. Am Donnerstag setzt sich der Reiseverkehr bereits am Morgen fort, und ab dem Nachmittag nehmen auch Katalonien und die Valencianische Gemeinschaft offiziell an der zweiten Phase des Einsatzes teil.
Am Freitag wird weiterhin mit starker Reisetätigkeit Richtung Ferienorte gerechnet, während es am Samstag zu Staus auf Küstenstraßen und kürzeren Verbindungen kommen kann. Schon an diesem Tag beginnen erste Rückreisen über längere Distanzen. Der eigentliche Rückreiseverkehr startet jedoch am Sonntag, den 20. April, mit hohem Verkehrsaufkommen ab dem frühen Morgen.
Der Montag, 21. April, bleibt in Katalonien, der Valencianischen Gemeinschaft, Navarra, dem Baskenland und La Rioja ein Feiertag – dort wird mit besonders starker Rückreisewelle gerechnet, vor allem zwischen 11:00 und 24:00 Uhr.
Nach den 27 Verkehrstoten während der Osterwoche im vergangenen Jahr erinnert die DGT eindringlich an die Bedeutung von Vorsicht und Verantwortung am Steuer. Ziel ist es, tragische Unfälle zu verhindern und eine sichere Heimkehr für alle Reisenden zu ermöglichen.
