16 de Mai de 2025
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In Málaga gerettete Rottweiler-Hündin war seit zwei Jahren vermisst: gefesselt, verletzt und zwischen Müll gefunden

Man gab ihr Wein, damit sie nicht bellte

Eine Rottweiler-Hündin ist in Málaga unter extremen Misshandlungsbedingungen gerettet worden, nachdem sie zwei Jahre lang als vermisst galt. Das Tier wurde in einem Wohnhaus entdeckt – gefesselt mit einer Schnur, die eine offene Wunde am Hals verursacht hatte, umgeben von Müll und unfähig, sich normal zu bewegen oder zu setzen.

Der Einsatz fand Anfang des Monats statt, nachdem Anwohner die Behörden über einen möglichen Fall von Tierquälerei in einem abgelegenen Wohnhaus informiert hatten. Bei ihrer Ankunft fanden die Einsatzkräfte die Hündin eingesperrt in einem Zimmer vor. Sie war an einen Wasseranschluss in der Wand gekettet – so kurz, dass sie sich weder hinsetzen noch bewegen konnte. Die Fesselung hatte eine blutende Verletzung am Hals verursacht. Trinkwasser oder Futter in akzeptablem Zustand waren nicht vorhanden.

Laut Angaben der örtlichen Polizei gaben die Verantwortlichen der Hündin zudem Wein, um ihr Bellen zu unterdrücken. Das Tier war stark unterernährt und zeigte deutliche Anzeichen von langanhaltendem Leid.

Dank ihres Mikrochips konnte die Identität der Hündin festgestellt werden: Sie war vor zwei Jahren als vermisst gemeldet worden. Ihre ursprünglichen Besitzer wurden inzwischen kontaktiert und bereiten sich auf die Wiedervereinigung vor.

Derzeit erhält die Hündin tierärztliche Versorgung. Gegen die Verantwortlichen wurde ein Verfahren wegen Tierquälerei eingeleitet, und weitere rechtliche Schritte sind nicht ausgeschlossen.

Ein erschütternder Fall, der einmal mehr zeigt, wie wichtig funktionierender Tierschutz und die Kennzeichnung durch Mikrochip sind.

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