9 de März de 2025
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KRISE IN MARBELLA: STÜRME SPÜLEN 20 % DES SANDS WEG, WÄHREND SICH INVASIVE ALGEN AUSBREITEN – NUR WOCHEN VOR BEGINN DER HOCHSAISON

Spanien Press

Die Strände des gehobenen Ferienorts Marbella haben während der jüngsten Stürme 20 % ihres Sands verloren – gleichzeitig wurde eine invasive Algenart an die Küste gespült.

Das Ausmaß der Schäden wurde diese Woche von Diego López, dem Stadtrat für Umwelt, Strände und Häfen, bestätigt.
Er erklärte in einem Statement: „Der Strand von Fontanilla ist am stärksten betroffen … Die Erosion hat dort zum Verlust von etwa 10.000 Kubikmetern Sand geführt.“
„Wir analysieren die Situation im Rathaus und prüfen dringende Maßnahmen zur Wiederherstellung unserer Küste.“

López forderte staatliche Stellen auf, „sofortige Maßnahmen zur Regeneration der Strände und zur Reparatur der betroffenen Einrichtungen durchzuführen“.

In Nueva Andalucía, einer beliebten Gegend für Auswanderer, habe der Sturm nicht nur zu erheblichem Sandverlust geführt, sondern auch invasive Algen a den Strand gespült, so López weiter.

Der beliebte Touristenstrand Fontanilla weist nun eine „erhebliche“ Absenkung auf, die den Zugang zum Wasser erschwert. Auch die Strände Venus und El Cable haben laut López „deutlich an Fläche verloren“.
Am stark frequentierten Cabopino-Strand sei die Situation „besonders besorgniserregend, da die Breite des Strandes erheblich geschrumpft ist“.

Zudem seien mehrere Holzstege beschädigt worden, was die Vorbereitungen für die Hochsaison erschwere.

Unterdessen hat der staatliche Wetterdienst AEMET für nahezu ganz Andalusien Wetterwarnungen der Stufen Gelb und Orange herausgegeben.

Auch weite Teile Zentral- und Nordspaniens sowie Mallorcas Westküste sind betroffen. Dort könnten Sturmböen von über 90 km/h auftreten.

Während die Costa Blanca und große Teile Valencias keine Warnstufen erhalten haben, sind auch dort für heute Schauer vorhergesagt – insbesondere am Vormittag und späten Nachmittag.

Für die Costa del Sol, Sevilla, Córdoba, West-Granada sowie Teile von Cádiz und Huelva gilt eine gelbe Warnstufe, mit bis zu 80 mm Regen innerhalb von 12 Stunden.

In Ronda, an der Westküste von Cádiz und an Huelvas Küste wurde sogar eine orangefarbene Warnung ausgegeben – dort könnten bis zu 30 mm Regen innerhalb einer Stunde fallen.

Die Warnungen gelten je nach Region zu unterschiedlichen Zeiten, bleiben aber bis 23:59 Uhr in Kraft.

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