Das Sturmtief Jana sorgt weiterhin für Niederschläge in der Serranía de Ronda – im Nationalpark Sierra de las Nieves in Form von Schnee. Überraschenderweise bleibt der Schnee in deutlich niedrigeren Höhenlagen liegen als von Meteorologen vorhergesagt. So ist das Schutzgebiet rund um das Refugio de Los Quejigales bereits tief verschneit. Die Umweltbehörden prüfen daher, ob der Zugang über die Tolox-Piste gesperrt werden muss, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten.
Der Schneefall ist selbst von Ronda aus sichtbar. Die Gipfel umliegender Berge, darunter die Sierra Hidalga, sind in eine weiße Decke gehüllt. Auch entlang der Straße, die Ronda mit der Costa del Sol verbindet, bietet sich ein außergewöhnliches Winterpanorama.
Zufahrt zum Nationalpark blockiert
Die Sperrung der Straße zwischen Ronda und San Pedro de Alcántara auf Höhe von Kilometer 12 – verursacht durch einen Felssturz in der Gemeinde Benahavís – sorgt für Unmut bei Besuchern. Die Straßensperre wurde nur rund 500 Meter vor dem Eingang zum Nationalpark errichtet, wodurch eine Zufahrt mit dem Auto unmöglich ist.
Die anhaltend niedrigen Temperaturen und weitere angekündigte Niederschläge könnten das winterliche Landschaftsbild in den kommenden Tagen erhalten – eine seltene Erscheinung in dieser Region Andalusiens.
Bild: Agentes del Medioambiente
NATIONALPARK SIERRA DE LAS NIEVES ERSTRAHLT IN WEISS
Straßensperrung zwischen Ronda und San Pedro de Alcántara verhindert Zufahrt mit dem Auto
