2 de April de 2025
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Mann wegen Todesdrohungen gegen den Präsidenten der Valencianischen Gemeinschaft, Carlos Mazón, festgenommen

Spanien Press

Die Policía Nacional hat in Valencia einen 30-jährigen Mann festgenommen, der über soziale Netzwerke mehrfach mit dem Tod des Präsidenten der Valencianischen Gemeinschaft, Carlos Mazón, gedroht haben soll.

Der Tatverdächtige, dessen Name nicht veröffentlicht wurde, steht im Verdacht, Hassverbrechen begangen und Bedrohungen ausgesprochen zu haben. Nach Angaben der Ermittler nutzte er ein anonymes Instagram-Konto, um über einen Zeitraum von drei Monaten hinweg gewaltverherrlichende und bedrohliche Nachrichten gegen Mazón zu verbreiten.

Die ersten Drohungen tauchten kurz nach den schweren Überschwemmungen vom 29. Oktober auf – einem Vorfall, der in der Öffentlichkeit zu starker Kritik an der Reaktion der Regionalregierung führte. In einer besonders beunruhigenden Nachricht schrieb der Mann: „Wir werden ihm das Leben nehmen.“ In einem anderen Beitrag forderte er, Mazón „zwischen die Augen zu schießen“, und drohte, dass auch seine Unterstützer „bezahlen würden“.

Carlos Mazón erstattete Anzeige, nachdem die Drohungen über seinen offiziellen Instagram-Account eingegangen waren. Der Verdächtige wurde am vergangenen Mittwoch festgenommen und am Freitag einem Richter im nahegelegenen Catarroja vorgeführt. Nach seiner Anhörung wurde er unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt. Er muss sich nun alle 15 Tage bei Gericht melden.

Die Ermittlungen dauern an. Laut Polizeiquellen sind weitere Festnahmen wegen ähnlicher Bedrohungen in sozialen Netzwerken nicht ausgeschlossen.

Valencias Landwirtschaftsminister Miguel Barrachina äußerte sich mit deutlichen Worten: „Wer eine Tragödie wie diese instrumentalisiert, um Hass zu verbreiten und Gewalt anzustacheln, hat unsere uneingeschränkte Verurteilung verdient.“

Die Spannungen rund um Präsident Mazón nehmen zu. Aus Sicherheitsgründen musste er vergangenen Donnerstag seinen Besuch bei den Magdalena-Festlichkeiten in Castellón vorzeitig abbrechen, nachdem es zu mehreren Protesten gekommen war.

Die regionale Partido Popular machte die Oppositionsparteien für die Eskalation verantwortlich und warf ihnen vor, mit ihrer Kampagne gegen Mazón eine Grenze überschritten zu haben. Gleichzeitig forderte sie die Regierungsgesandte in der Valencianischen Gemeinschaft, Pilar Bernabé, auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit des Präsidenten zu gewährleisten.

Bernabé sicherte umgehend ihre Unterstützung zu: „Ohne Zweifel werde ich als Regierungsgesandte dafür sorgen, dass die Sicherheit in allen Bereichen garantiert ist, in denen sich Präsident Mazón aufhält.“

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