Galicien ruft Gelbe Wetterwarnung wegen Regen und hohen Wellen aus, während nach dem Durchzug der Atlantikfronten die Temperaturen erneut deutlich steigen werden.
Redaktion Spanien Press
Zu Beginn der Woche stellt sich das Wetter in Spanien erneut um. Laut der spanischen Wetterbehörde Aemet ziehen mehrere Atlantikfronten über die Iberische Halbinsel und die Balearen hinweg und bringen Regen, Wind und dichte Bewölkung in weiten Teilen des Landes.
Besonders betroffen ist Galicien, wo seit dem Mittag eine gelbe Warnstufe wegen Regenfällen und hohen Wellengangs gilt. In einigen Gebieten können sich bis zu 40 Liter pro Quadratmeter in zwölf Stunden ansammeln, begleitet von südwestlichen Windböen bis zu 60 km/h und Wellen der Stärke sieben.
Auch im übrigen Land sind niederschlagsreiche Stunden zu erwarten, vor allem im Norden und Westen. Im Süden und Osten dagegen bleibt es weitgehend trocken, während im Westen Galiciens am Abend anhaltende Schauer und lokale Gewitter auftreten können.
Auf den Kanarischen Inseln bleibt es wechselnd bewölkt, mit gelegentlichen leichten Regenfällen auf den bergigen Inseln, während Lanzarote und Fuerteventura meist trocken bleiben.
Nach dem Durchzug der Fronten rechnet Aemet mit einem deutlichen Temperaturanstieg. Ab Dienstag werden im Guadalquivir-Tal, im Südosten und an der Mittelmeerküste wieder über 30 Grad erwartet – ein fast sommerliches Intermezzo nach einem grauen Start in die Woche.
Der Wochenbeginn bringt also Regen und Wind, gefolgt von einer schnellen Rückkehr der Wärme – ein typisches Beispiel für die wechselhafte Herbstwetterlage in Spanien.
