Redaktion Spanien Press
Teneriffa erlebte einen tragischen Samstag, an dem das Meer seine ganze Kraft zeigte. Drei Menschen kamen ums Leben, mindestens fünfzehn wurden verletzt – drei davon schwer – infolge des starken Wellengangs, der derzeit den Kanarischen Archipel trifft. Die Behörden hatten bereits vor gefährlichen Küstenphänomenen gewarnt.
In den sozialen Netzwerken kursieren zahlreiche Videos, die die Gewalt der Wellen zeigen: Sie brechen über Promenaden, Strände und Hafenmauern und reißen Menschen mit sich, die zu nah ans Wasser herangetreten waren. Was für viele ein faszinierendes Naturschauspiel ist, wurde an diesem Wochenende zur tödlichen Gefahr.
Die Unfälle ereigneten sich an verschiedenen Orten der Insel. Am Strand Roque de las Bodegas in Taganana wurden sechs Touristen von einer Welle ins Meer gerissen. Im Hafen von Puerto de la Cruz stürzten zehn Personen ins Wasser – eine von ihnen konnte nur noch tot geborgen werden. Eine weitere Person ertrank am Strand El Cabezo in Granadilla de Abona, und ein drittes Opfer verlor im Charco del Viento in La Guancha sein Leben, nachdem es von einer Welle überrascht wurde.
🔴 Imágenes del momento en el que un golpe de mar arrastra a varias personas en el muelle de Puerto de la Cruz en la Cruz.
➡️El SUC confirma que los heridos ya han sido trasladados a varios centros hospitalarios de Tenerife.
📡https://t.co/Rkqwj1b5KO pic.twitter.com/zHwCbVM2kh
— La Radio Canaria (@laradiocanaria) November 8, 2025
Die Behörden rufen zur größten Vorsicht auf, da der starke Wellengang in den kommenden Stunden anhalten wird. Man solle sich nicht auf Molen, Wellenbrecher oder andere Küstenbereiche begeben, in denen das Meer mit Wucht auftrifft.
