Der Preisanstieg betrifft das ganze Land – sogar viele Strände im Norden sind betroffen
Spanien bleibt ein Traumziel für Sonnenhungrige – aber Ferien an der Küste werden rasant teurer. Laut dem neuesten Bericht des spanischen Bewertungsunternehmens Tecnitasa kostet eine Ferienwohnung am Meer im August inzwischen durchschnittlich 5.080 Euro pro Monat. Das bedeutet: rund 1.270 Euro pro Woche – und damit 40 % mehr als noch im Jahr 2020.
Die teuersten Urlaubsorte an Spaniens Küsten
Einige Regionen haben sich zu echten Luxusdestinationen entwickelt. Die aktuellen Spitzenpreise pro Woche:
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Marbella: 3.700 € für 110 m²
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Mallorca: 3.400 € für 250 m²
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Stogrande: 2.300 € für 130 m²
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Castelldefels: 1.830 € für 75 m²
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise im Schnitt um 110 Euro pro Woche gestiegen – trotz bereits hoher Ausgangswerte.
Auch der Norden Spaniens wird teurer
Was früher als preisgünstige Alternative galt, zieht jetzt deutlich an. Auch in Galicien, Kantabrien oder dem Baskenland steigen die Preise spürbar:
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Valdenoja (Santander): 510 €/Woche für 30 m²
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Vicedo (Lugo): 650 €/Woche für 65 m²
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Playa de Riazor (A Coruña): 1.400 €/Woche für 85 m²
Der Preisanstieg zieht sich über das gesamte spanische Küstengebiet, nicht nur entlang des Mittelmeers.
Spanien bleibt ein Favorit – aber nicht mehr günstig
Mit Sonne, Stränden und mediterranem Flair zieht Spanien weiterhin Millionen von Touristen an. Doch wer in der Hochsaison eine Unterkunft am Meer mieten möchte, muss heute deutlich tiefer in die Tasche greifen als noch vor wenigen Jahren.
