Gefälschte Bescheide ahmen das offizielle Design der Verkehrsverstöße präzise nach. Sie enthalten QR-Codes, die zu gefälschten Webseiten führen, um Geld zu stehlen
Redaktion Spanien Press
Die örtliche Polizei und die Generaldirektion für Straßenverkehr (DGT) haben vor einem landesweiten Betrug gewarnt, bei dem gefälschte Bußgeldbescheide verteilt werden, die sehr echt wirken.
Die Betrüger verwenden das Erscheinungsbild des Innenministeriums und der DGT, um Strafzettel zu erstellen, die auf den ersten Blick kaum von echten zu unterscheiden sind.
Der Betrug wird durch einen QR-Code ergänzt, der auf gefälschte Webseiten weiterleitet, auf denen die angebliche Strafe bezahlt werden soll.
Eine fast perfekte Kopie – aber falsch
Trotz ihres überzeugenden Aussehens fehlen diesen gefälschten Bescheiden wichtige Angaben, die in offiziellen Dokumenten immer enthalten sind:
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Identifikationsnummer des kontrollierenden Beamten
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Genaue Angabe des Ortes der angeblichen Ordnungswidrigkeit
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Vollständige Fahrzeugdaten
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Betrag entsprechend den offiziellen Bußgeldregelungen
Außerdem können die Texte kleine Fehler enthalten und die angegebenen Beträge stimmen nicht mit den offiziellen Tarifen der DGT überein.
Was tun, wenn Sie einen verdächtigen Bußgeldbescheid erhalten?
Die Behörden raten dringend davon ab, den QR-Code zu scannen oder Zahlungen zu leisten, wenn Zweifel bestehen. Die Echtheit des Bescheids kann unter den offiziellen Telefonnummern geprüft werden:
951 926 010
010 (kommunale Servicenummer, in vielen Städten verfügbar)
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In dieser Woche wurde in Barcelona ein 22-jähriger junger Mann festgenommen, der mit ähnlichen Betrugsfällen in Málaga und sieben weiteren Städten in Verbindung steht. Seine Festnahme ist Teil einer größeren Aktion gegen kriminelle Netzwerke, die sich auf Online-Betrug spezialisiert haben.
Empfehlungen zur Betrugsprävention
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Seien Sie misstrauisch bei Bußgeldbescheiden, die nicht über offizielle Kanäle kommen.
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Überprüfen Sie, ob vollständige Angaben und die Identifikationsnummer des Beamten enthalten sind.
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Rufen Sie keine Webseiten von unbekannten QR-Codes auf.
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Wenden Sie sich im Zweifelsfall an die örtliche Polizei oder die DGT, bevor Sie zahlen.
