In Spanien setzt heute ein deutlicher Wetterwechsel ein. Obwohl die Woche insgesamt trockener und stabiler ausfallen dürfte als üblich, treffen ab diesem Dienstag mehrere atlantische Fronten auf die Westhälfte der Iberischen Halbinsel. Nach Angaben von Meteored und der spanischen Wetterbehörde AEMET werden besonders dort kräftige und anhaltende Niederschläge erwartet
Redaktion Spanien Press
NAO-Phase wechselt – und prägt das Winterwetter
Der Wetterumschwung hängt mit der Nordatlantischen Oszillation (NAO) zusammen, die heute in eine positive Phase übergeht. Diese Großwetterlage führt in weiten Teilen Spaniens typischerweise zu stabilem, trockenem Wetter – doch die westlichen Regionen bleiben anfällig für Atlantikfronten.
Wo es heute regnen wird
Der erste dieser Fronten erreicht Spanien bereits im Laufe des Vormittags. Besonders betroffen sind:
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Extremadura
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Galicien
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Westen Kastiliens und Leóns
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Westandalusien
Dort können die Niederschläge bis zu 30 l/m² über dem jahreszeitlichen Durchschnitt erreichen. Im Tagesverlauf ziehen die Regenfälle langsam ostwärts und könnten am Mittwochmorgen geschwächt die Region Madrid erreichen. Für das Mittelmeergebiet werden hingegen kaum Niederschläge erwartet.
Predicción semanal:
Hoy: lluvia en el litoral gallego; temporal marítimo en el litoral gallego y cantábrico al menos hasta el miércoles.
Martes: lluvia en el oeste peninsular, en Galicia intensas y persistentes; rachas de viento muy fuertes en el extremo norte peninsular.
(1/2) pic.twitter.com/tSVngqq3Yg— AEMET (@AEMET_Esp) December 8, 2025
Zweite Regenfront folgt am Freitag
Zum Ende der Woche kündigt sich bereits die nächste Atlantikfront an. Auch sie wird vor allem die Westhälfte Spaniens treffen, bevor sie weiter nach Osten zieht und deutlich an Intensität verliert. Erneut dürften Galicien, Kastilien und León, Extremadura sowie Westandalusien die größten Regenmengen verzeichnen. Leichte Niederschläge sind zudem in der westlichen Hälfte Kastiliens-La Mancha möglich.
Milde Temperaturen, hohe Schneefallgrenze
Trotz der Regenfälle bleiben die Temperaturen ungewöhnlich mild für Anfang Dezember. AEMET erwartet keinen markanten Kälteeinbruch, und die Schneefallgrenze bleibt entsprechend hoch. Genauere Prognosen sollen im Laufe der Woche aktualisiert werden.
