1 de August de 2025
Lesezeit 1 Minute

Drei Teenager, ein Garten in London und Pizzaabende in Berlin: Wie der Haustausch unsere Art zu reisen verändert hat

Unsere Wohnung war zu Fuß 15 Minuten vom Alexanderplatz entfernt

Das neue Reisemodell, das in Spanien gerade durchstartet und immer mehr Menschen begeistert

von Elsa Ibanez

Mit drei Teenager-Kindern zu verreisen ist wunderbar – aber auch eine echte organisatorische und finanzielle Herausforderung. Wer schon einmal versucht hat, für fünf Personen ein Hotelzimmer zu buchen, weiß: Man braucht mehrere Zimmer, viel Platz und ein Urlaubsbudget, das nicht jeder hat. Seit wir den Haustausch entdeckt haben, reisen wir völlig anders – günstiger, entspannter und intensiver.

Letzten Sommer haben wir zwei Wochen in einem wunderschönen Haus im Zentrum von London verbracht, und diesen Juli waren wir einen ganzen Monat in einer Wohnung in Berlin-Mitte. Kein Hotelstress, keine überteuerten Unterkünfte. Stattdessen: ein echtes Zuhause auf Zeit.

Der Garten unseres Tauschhauses in London

Mehr Zeit – mehr Leben

Der Haustausch hat uns nicht nur Tausende Euro gespart, sondern uns vor allem Zeit geschenkt. Zeit, um länger an einem Ort zu bleiben, langsamer zu reisen und wirklich anzukommen. Ohne das Gefühl, jede Minute „nutzen“ zu müssen, weil das Hotelzimmer ein Vermögen kostet.

In London haben wir bewusst einige Tage einfach im Haus verbracht – im traumhaften Garten mit Grill, in einer Küche, die zum Kochen und Träumen einlädt. Keine Sehenswürdigkeiten, keine To-do-Listen. Nur wir, als Familie. Ein echter Luxus.

In Berlin wie Berliner

In Berlin haben wir den Sommer wie echte Berliner erlebt. Mit Fahrradtouren, Film- und Pizzaabenden, Einkäufen im Kiez-Supermarkt und entspannten Nachmittagen auf dem Balkon. Wenn es geregnet hat, mussten wir nicht in einem kleinen Hotelzimmer ausharren – wir hatten Platz, Bücher, Spiele, Sofas. Kein Stress, kein Druck, einfach Leben.

Die entspannten Spaziergänge in Berlin und abseits der Touristenpfade – ein echter Luxus

Wie funktioniert das?

Wir nutzen HomeExchange, eine Plattform, die Menschen weltweit verbindet, um ihre Wohnungen oder Häuser zu tauschen. Es funktioniert ähnlich wie Airbnb: Profile, Bewertungen, Fotos, direkter Kontakt. Der Unterschied: Es fließt kein Geld pro Nacht. Man zahlt nur eine Jahresgebühr von 175 Euro – und kann dann beliebig viele Tauschreisen machen.Es gibt alle Arten von Tauschmöglichkeiten: Von Familienwohnungen über Unterkünfte für Alleinreisende bis hin zu reinen Erwachsenen-Häusern. Man kann selbst festlegen, unter welchen Bedingungen man sein eigenes Zuhause anbieten möchte. So findet wirklich jede*r das passende Angebot – ganz individuell und flexibel.

Und das nächste Ziel? Vielleicht Tokio oder New York. Denn wer sein Zuhause teilt, hat ein Zuhause – überall auf der Welt.

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