26 de Mai de 2025
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Entsetzen in Spanien: Hund mit Betonblöcken in Lagune ertränkt – Festnahme und Ermittlungen wegen Tierquälerei

Der grausame Fall von Tierquälerei ereignete sich in einem Naturschutzgebiet bei Madrid. Beide Verdächtige könnten zu Haftstrafen und Tierhalteverboten verurteilt werden.

Die Guardia Civil hat einen 53-jährigen Mann festgenommen und ermittelt gegen eine 46-jährige Frau wegen eines mutmaßlichen Falls von Tierquälerei mit Todesfolge. Ein Hund wurde in einer Lagune bei Arganda del Rey (Madrid) tot aufgefunden – mit Ketten gefesselt und an Betonblöcke gebunden.

Leiche des Hundes in Naturschutzgebiet entdeckt

Der Vorfall ereignete sich in der Lagune „Las Esperillas“ im Parque Regional del Sureste. Ein Angler entdeckte den leblosen Körper des Hundes im Wasser und alarmierte die Behörden. Bei dem Tier handelt es sich um einen American Bully, dessen Körper mit schweren Betonklötzen beschwert war, um das Ertrinken zu erzwingen.

Spezialkräfte des Umweltschutzdienstes SEPRONA (Guardia Civil Rivas-Vaciamadrid) und Feuerwehrleute der Autonomen Gemeinschaft Madrid bargen den Kadaver und leiteten eine Untersuchung ein.

Haft und Tierhalteverbot drohen

Die Ermittlungen führten zur Festnahme des mutmaßlichen Täters. Die ebenfalls verdächtige Frau wird als mögliche Mitverantwortliche untersucht. Beide sehen sich dem Vorwurf der Tierquälerei mit Todesfolge ausgesetzt – gemäß Artikel 340 bis.3 des reformierten spanischen Strafgesetzbuches drohen ihnen 18 bis 24 Monate Haft sowie ein spezielles Verbot von Tierhaltung oder -arbeit für drei bis fünf Jahre.

Da die Tötungsmethode besonders grausam war – Ertränken durch Gewicht und Fesselung – könnte das Strafmaß zusätzlich erhöht werden. Das Strafrecht erlaubt in solchen Fällen die Anwendung des oberen Strafrahmens (Art. 340 bis.2). Falls besondere Grausamkeit festgestellt wird, könnte auch Artikel 337 greifen.

Öffentliche Empörung wächst

Der Fall hat in sozialen Netzwerken große Empörung ausgelöst. Tierschutzorganisationen und Bürger:innen fordern harte Konsequenzen und eine konsequente Anwendung der Tierschutzgesetze in Spanien.

Der Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die Notwendigkeit von Aufklärung, Kontrolle und entschlossener Strafverfolgung bei Gewalt gegen Tiere.


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