Conni Berner, die seit sechs Jahren an der Costa del Sol lebt und arbeitet, ist vielen als vielseitige Fotografin bekannt, ob in der Presse, in der Werbung oder bei besonderen Momenten im Leben anderer Menschen. „Mit feinem Gespür für Ausdruck und Atmosphäre, mit einer außergewöhnlichen Lichtführung und sorgfältig gewählten Hintergründen, erschafft sie Szenen, die an filmische Momente erinnern – voller Poesie, geheimnisvoll und harmonisch
Redaktion Spanien Press
Ihre Porträts sind keine Momentaufnahmen – sie sind Dialoge zwischen Künstlerin und ihren Modellen, zwischen Emotion und Ästhetik und laden ein, genauer hinzusehen, nicht nur auf die Gesichter, sondern in sie hinein“, betont sie.

Die Kunst der Begegnung
Seit vier Jahren widmet die Fotografin der Fine Art Portraitfotografie. Für ihre Porträts wählt Conni Berner ihre Modelle sorgfältig aus. Intuition spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie muss spüren, dass eine Verbindung möglich ist, bevor sie auf den Auslöser drückt. Oft geht jedem Shooting ein ausführliches Vorgespräch voraus. „Ich will wissen, wie die Menschen sind“, sagt sie. „Nur so kann ich sie einfangen.“
Ein Shooting besteht selten aus nur einer Sitzung. Drei oder vier Begegnungen sind keine Seltenheit, bis das Bild entsteht, das für sie die „Essenz“ einer Person zeigt. Es ist ein Prozess, der Geduld und Offenheit verlangt, von beiden Seiten. Nicht jedes Shooting funktioniert. Manchmal fehlt die seelische Verwandtschaft, die für sie Voraussetzung ist, um das Innere eines Menschen sichtbar zu machen.
Was sie antreibt, ist die Faszination für das Menschliche. Die Kamera wird für sie zum Instrument der Begegnung, zum Werkzeug, um Menschen zu verstehen. „Ich glaube, die Menschen, die ich intensiver fotografiere, haben auch eine besondere Beziehung zu mir“, sagt sie. Diese Verbindung bezeichnet sie als eine Form der Seelenverwandtschaft, eine Nähe, die sie nicht planen, sondern nur spüren kann. Ihre Leidenschaft gilt dem Menschen und der unerschöpflichen Vielfalt der Gesichter.
Viele ihrer Modelle findet die Fotografin zufällig, im Alltag, bei Begegnungen, auf Veranstaltungen. Manche werden zu engen Freunden, andere bleiben flüchtige Bekanntschaften, die sich in einem Bild verdichten. Für sie sind alle Porträts Ausdruck einer persönlichen Beziehung. „Die Menschen, die ich fotografiere, sind irgendwie in mein Leben getreten und ich habe sie liebgewonnen“, sagt sie.
Gesichter an der Costa del Sol
Aktuell bereitet Connie Berner ihre neue Ausstellung: „Gesichter an der Costa del Sol“ vor. Mit diesem Projekt möchte sie deutschsprachigen Menschen, die an der Costa del Sol eine neue Heimat gefunden haben, eine Plattform geben, sich zu präsentieren.
In der hochwertigen Fine-Art-Porträtausstellung verbindet sie künstlerische Fotografie mit den persönlichen Geschichten der Menschen. So entsteht eine Ausstellung, die nicht nur beeindruckende Porträts zeigt, sondern auch die Vielfalt, den Mut und die Lebenswege der deutschsprachigen Gemeinschaft an der Costa del Sol sichtbar macht.
Zu jedem Porträt gehört eine kurze persönliche Geschichte. Themen wie Auswanderung, Unternehmertum, Kultur, Identität und Neuanfang stehen dabei im Mittelpunkt und schaffen einen spannenden kulturellen Dialog zwischen deutschsprachigen und spanischen Bewohnern der Region.
Die Ausstellungseröffnung findet am 29. September 2026 im Hapimag-Resort in Marbella statt. Die ausgestellten Portraits sind auf 20 Porträts limitiert, und es gibt noch Plätze für diejenigen, die an einem professionellen Portraitshooting teilnehmen und sich in der Ausstellung präsentieren möchten. Am Ende der Ausstellung erhält jeder sein persönliches Portrait, das er mit nach Hause nehmen kann.

Mischung zwischen Leidenschaft und Schaffenskraft
Ihre Leidenschaft für die Fotografie und das Spiel aus Licht und Schatten entdeckte Connie Berner schon in ihrer Kindheit. Ihr Weg zur Kamera begann in der Dunkelkammer ihres Vaters, der leidenschaftlich Schwarz-Weiß-Aufnahmen entwickelte. „Ich war vielleicht zehn Jahre alt, als ich ihm dort zum ersten Mal zusah“, erinnert sie sich. Mit dreizehn begann sie selbst zu fotografieren, zunächst sporadisch, doch schon bald wurde das Interesse zur Leidenschaft. Während ihres Studiums in Trier entwickelte sich aus dieser frühen Neugier eine Berufung.
Obwohl sie Kommunikationsdesign studierte, galt ihre eigentliche Aufmerksamkeit der Fotografie. Besonders die Porträtfotografie faszinierte sie. Einen prägenden Einfluss hatte der ungarische Professor Lajos Keresztes, der ihr Talent erkannte und förderte. Unter seiner Anleitung lernte sie, Menschen nicht nur abzubilden, sondern zu verstehen und mit Licht, Blick und Haltung das Wesen einer Person sichtbar zu machen.
Zu Beginn arbeitete sie mit analoger Technik und fotografierte mit klassischen Kameras wie der Hasselblad. Diese intensive Auseinandersetzung mit der handwerklichen Seite prägt ihre Arbeit bis heute. „Ich kann mit den alten Kameras fotografieren, ich kenne die Technik von der Pike auf“, sagt sie. Doch die Technik ist für sie nur das Fundament. Entscheidend sei der Ausdruck: das, was zwischen Kamera und Mensch geschieht.
Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus ihre Spezialisierung auf die Fine-Art-Fotografie. Ein Begriff, der für sie mehr bedeutet als ästhetisch ansprechende Bilder. Fine Art, das ist für sie die Verfeinerung des Sehens, die Suche nach dem perfekten Verhältnis des Portraitierten mit Licht, Schatten und Hintergrund. „Bei mir ist alles echt“, betont sie. Ihre Bilder entstehen ohne digitale Filter. Sie arbeitet ausschließlich mit natürlichem Licht und optimiert nur Nuancen. Für sie ist Fotografie ein Handwerk, das Ehrlichkeit verlangt: „Filter zerstören die Originalität eines Fotos“, erklärt sie.

Zwischen Handwerk und Kunst
Fine-Art-Fotografie ist für sie mehr als bloße Ästhetik. Sie versteht sie als Schnittstelle zwischen Handwerk und Kunst. „Fine Art ist kein Schnappschuss“, erklärt sie. „Es geht darum, Kontraste und Farbverhältnisse genau auszubalancieren, damit das Porträt harmonisch wirkt.“
Ihre Bilder präsentiert sie auf Alu-Dibond, einem hochwertigen Trägermaterial, das die Farbbrillanz und Tiefe der Aufnahmen betont. Die Preise für ihre Arbeiten liegen je nach Format zwischen 700 und 900 Euro. Auch Auftragsarbeiten sind möglich, immer mit dem Anspruch, die Einzigartigkeit eines jeden Menschen sichtbar zu machen. „Ich bilde mir ein, dass ich von jedem Menschen eine wunderbare Seite hervorholen kann“, sagt sie selbstbewusst. Für sie hat jeder Mensch etwas Schönes, etwas Eigenes. Schönheit ist keine Frage von Perfektion, sondern von Authentizität. Ihre Porträts sollen genau das zeigen: den Menschen, wie er ist, in einem Moment der Offenheit.
In einer Zeit, in der Fotografie oft auf schnelle Effekte und digitale Nachbearbeitung setzt, wirkt ihr Ansatz fast altmodisch und ist vielleicht gerade deshalb modern. Ihre Bilder sind leise, konzentriert, reduziert auf das Wesentliche. Die Fotografin versteht ihre Arbeit als Einladung, genauer hinzusehen. Vielleicht ist das das Geheimnis ihrer Kunst.
Wer mit seinem Portrait an der Ausstellung „Gesichter der Costa del Sol teilnehmen möchte kann sich für ein professionelles Fotoshooting bis zum 5. August 2026 anmelden.
Information und Anmeldung unter Mail: info@conniberner.de, Whatsapp: +49 163 332 6339




